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Stand 21. October 2026, 00:33 Uhr
Deutschland

BILD-Chefin Horn entschuldigt sich für „Fuck AfD”-Äußerung

Marion Horn, Chefredakteurin der BILD-Zeitung, hat sich für ihre verbal scharfe Distanzierung von der AfD entschuldigt. In einem Online-Beitrag bezeichnete sie den von ihr verwendeten Slogan als „dumm".

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BILD-Chefin Horn entschuldigt sich für „Fuck AfD"-Äußerung

Die BILD-Chefredakteurin Marion Horn hat sich für eine Äußerung entschuldigt, in der sie den Slogan „Fuck AfD" verwendet hatte. In einem Beitrag auf dem beruflichen Netzwerk LinkedIn räumte sie ein, sich habe „provozieren lassen" und den Slogan der linksextremen Antifa bedauernswerterweise benutzt. Den Spruch bezeichnete sie als „dumm".

Horn hatte zuvor in einem Interview mit einem Mediendienst erklärt, in ihrem Büro hänge ein Poster, auf dem ein Sportflugzeug eine Werbung mit der Aufschrift „Fuck AfD" hinter sich herziehe. Dies sei ihre Haltung, hatte sie dort gesagt. Nun präzisierte sie, sie habe als Bürgerin ausdrücken wollen, dass sie „keine Freundin der AfD" sei. Zugleich betonte sie, sie habe auch nur „sehr wenig Sympathie" für die Partei Die Linke.

In ihrem LinkedIn-Beitrag äußerte Horn weitere politische Positionen. Sie erklärte, die sogenannte Brandmauer gegenüber der AfD halte sie für falsch, ebenso eine mögliche Parteiverbotsdebatte. Sie habe noch nie AfD-Wähler diskreditiert. Zudem gab sie an, weder die Grünen noch die Linke zu wählen. Wen sie insgesamt wähle oder nicht, gehe niemanden etwas an.

Horn warf Kritikern vor, aus ihrer Äußerung „eine Kampagne" gegen die BILD-Zeitung gemacht zu haben. Dies müsse sie aushalten, fügte sie hinzu, da sie selbst Schuld habe. Wer Fehler mache, müsse offensiv damit umgehen – erst recht in einer Position, in der man selbst mit anderen, die Fehler machten, „nicht gerade zimperlich" umgehe, so die BILD-Chefin.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von NIUS. Ursprungsmeldung

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