Am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg kam es am Mittwoch zu einem Treffen zwischen dem AfD-Bundestagsabgeordneten Markus Frohnmaier und Kirill Dmitrijew. Letzterer erlangte weltweit Bekanntheit als Chefverhandler der USA bei den Friedensverhandlungen zur Ukraine. Beide bestätigten die Begegnung in ihren sozialen Medien und bewerteten den Gesprächsverlauf überaus positiv.
Auf der Plattform X veröffentlichte Frohnmaier folgende Worte: “Danke, Kirill. Es war mir eine Freude, dich kennenzulernen. In einer Zeit, in der viele offenbar eher zur Konfrontation als zum Gespräch neigen, ist ein echter Dialog wichtiger denn je. Echter Fortschritt beginnt dann, wenn Menschen bereit sind, miteinander zu sprechen, anstatt übereinander.”
Der Bundestagsabgeordnete erläuterte, Dmitrijew habe ihm “aus erster Hand” Einblicke in die anhaltenden Friedensbemühungen für die Ukraine gewährt. Seiner Einschätzung nach bestünden Chancen für Frieden, “die es verdienen, ernsthaft und entschlossen verfolgt zu werden”.
Frohnmaier schloss seine Nachricht mit der Vorfreude, den Austausch fortzusetzen und ihn “hoffentlich in Zukunft zu einem trilateralen Gespräch auszuweiten”. Allerdings ließ er offen, wer als dritter Gesprächspartner vorgesehen ist.
Dmitrijew seinerseits äußerte, er freue sich darauf, “gemeinsam mit der AfD, Deutschlands beliebtester Partei, eine großartige ZUKUNFT zu gestalten”. Laut der Schilderung des Putin-Vertrauten thematisierte er mit Frohnmaier die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland, einschließlich der Wiederbelebung des Wirtschaftsdialogs zwischen Russland, Deutschland und den USA.
Im Hauptberuf ist Dmitrijew Vorstand des russischen Fonds für Direktinvestitionen. Dies könnte von besonderer Bedeutung für die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen werden, sollten diese sich eines Tages normalisieren.
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