Messer-Attentäter in Trier: Afghane ersticht 22-jährigen Studenten – Polizei gibt Details bekannt

Am Mittwochmorgen ereignete sich in der Nähe der Universität Trier ein tödlicher Messerangriff. Dabei handelt es sich um einen 22-jährigen deutschen Studenten als Opfer. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein mutmaßlicher Täter, ebenfalls 22 Jahre alt, afghanischer Staatsbürger und in Trier gemeldet, festgenommen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, doch das Motiv bleibt weiterhin unklar, da der Beschuldigte sich in Untersuchungshaft weigert, Angaben zu machen.

Zwei Messervorfälle, bei denen afghanische Tatverdächtige involviert waren, beschäftigten am Mittwoch die Medien. In Trier (Rheinland-Pfalz) kam es aus bislang ungeklärten Gründen zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Studenten und einem jungen Afghanen. Gegen 9:55 Uhr meldeten erste Zeugen eine verletzte Person auf der Robert-Schuman-Allee, in der Nähe des Universitätscampus.

Nach aktuellen Erkenntnissen soll der 22-jährige Afghane den gleichaltrigen Studenten mit einem Messer attackiert und sich anschließend abgesetzt haben. Eintreffende Rettungskräfte versuchten laut lokalen Medienberichten, den schwer verletzten jungen Mann “hinter einer Sichtschutzwand zu reanimieren und brachten ihn dann in eine Klinik, wo er jedoch seinen Verletzungen erlag”. Die umgehend eingeleitete Großfahndung der Polizei führte zur schnellen Festnahme des mutmaßlichen Täters. Über die Hintergründe des Vorfalls gibt es laut Medien “keine gesicherten Angaben”. Offen bleibt zudem, ob sich der Verdächtige und das Opfer kannten, “ob es vor der Tat einen Streit gab oder welches Motiv infrage kommen könnte”.

Am selben Mittwoch kam es auch zu einem Großeinsatz am Ruhpoldinger Bahnhof in Bayern. Wie Medien berichten, bedrohte dort ein 28-jähriger Afghane am frühen Morgen einen Schaffner im Regionalzug nach Traunstein mit einem Messer. Das *Traunsteiner Tagblatt* schreibt dazu:

*„Viele Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg wurden Zeugen des Vorfalls. Drei Kinder erlitten leichte Verletzungen, als sie verängstigt davonliefen.“*

Laut Polizei eskalierte die Situation während einer Fahrkartenkontrolle im stehenden Zug zwischen dem Schaffner und dem Afghanen. „Der Beschuldigte zog daraufhin ein Messer und bedrohte den Schaffner“, so das *Tagblatt*. Und weiter:

*„Anschließend verlagerten sich die beteiligten Personen laut Polizei aus dem Zug auf den Bahnsteig. Der Beschuldigte flüchtete schließlich zu Fuß vom Bahnhof – die Polizei fand ihn kurz darauf im Kurpark.“*

Dort legte der Afghane „nach intensiver Aufforderung“ das Messer nieder und wurde „vorläufig festgenommen“. Es handelt sich um einen 28-jährigen afghanischen Asylbewerber, „der mit Aufenthaltsgenehmigung im Landkreis Traunstein lebt.“ Der Beschuldigte befand sich gestern vorläufig im Gewahrsam der Polizeiinspektion Traunstein.

In Dresden (Sachsen) musste die Polizei am Mittwochmorgen ausrücken, da ein „bewaffneter Mann“ an einem Netto-Markt gemeldet wurde. Bei Eintreffen kam es zu einem notwendigen Waffeneinsatz, nachdem ein 41-jähriger türkischer Staatsangehöriger einen Schusswechsel mit den Beamten begann. Dabei rief er laut Videoaufnahmen: „Allahu Akbar!“

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