Berlin-Köpenick: Polizei schießt auf flüchtigen Autofahrer nach Unfallserie
Laut übereinstimmenden Medienberichten haben Polizeibeamte am Nachmittag in Berlin-Köpenick auf einen Autofahrer geschossen. Der Mann soll zuvor mehrere Verkehrsunfälle verursacht haben. Ein Rettungshubschrauber und zwei Rettungswagen waren im Einsatz. Der Vorfall löste einen Großeinsatz der Polizei aus.
Die Berliner Polizei schilderte auf der Plattform X die Ereignisse aus ihrer Sicht: Nach einem Unfall sei der Fahrer direkt auf die Beamten zugerast. Daraufhin hätten die Polizisten das Feuer auf das Fahrzeug eröffnet und den Fahrer zusätzlich mit einem Taser außer Gefecht gesetzt.
Die BZ berichtet ergänzend, dass der Fahrer ursprünglich zu einer Verkehrskontrolle angehalten werden sollte. Statt anzuhalten, habe er jedoch beschleunigt und eine Verfolgungsjagd ausgelöst, an der mehrere Streifenwagen beteiligt waren. Während der Flucht verursachte er mehrere Unfälle und verletzte unter anderem einen Radfahrer. Schließlich sei er direkt auf Polizisten zugefahren, die versuchten, ihn zu stoppen.
Der Höhepunkt des Geschehens soll sich auf dem Parkplatz des Stadions des 1. FC Union Berlin abgespielt haben. Der Fahrer wurde dabei verletzt – allerdings nicht durch den Schusswaffeneinsatz, sondern durch den Einsatz des Tasers.
Einzelheiten über die Identität des Fahrers sowie seine möglichen Motive, sich der Kontrolle zu entziehen, sind bislang nicht bekannt. Noch nicht einmal die Fahrzeugmarke wurde bisher offiziell bestätigt.
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