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Stand 24. October 2026, 12:56 Uhr
Deutschland

Reichelt warnt vor Gewalt-Import aus Frankreich nach Deutschland

Die Ausschreitungen in Frankreich mit brennenden Rathäusern und Angriffen auf Polizeikräfte haben auch in deutschen Medien für Diskussionen gesorgt. Julian Reichelt bewertete die Krawalle als gezielten politischen Angriff auf den …

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Reichelt warnt vor Gewalt-Import aus Frankreich nach Deutschland

In einer Talkrunde wurden die jüngsten Gewaltausbrüche in Frankreich analysiert. Julian Reichelt deutete die Ausschreitungen mit brennenden Rathäusern, geplünderten Geschäften und Übergriffen auf Polizisten als politisch motivierten Angriff auf den Staat. Er warnte vor einer ähnlichen Entwicklung in Deutschland. Die Journalistin Pauline Voss führte die Gewalt auf ein Zusammenwirken islamistischer und linker Kräfte zurück. Die Runde diskutierte Warnungen vor einer weiteren Eskalation der Lage.

Ein weiteres Thema war die Entschuldigung von BILD-Chefredakteurin Marion Horn. Sie hatte zunächst ein Bekenntnis zur Parole "Alles für Deutschland" abgegeben, sich später jedoch auf LinkedIn für diesen Fehler entschuldigt. In der Sendung wurde die Glaubwürdigkeit dieser Korrektur diskutiert. Die Runde mit Julian Reichelt, Pauline Voss und Gunnar Schupelius beleuchtete das Spannungsfeld zwischen persönlicher politischer Haltung, journalistischer Arbeit und der Erwartungshaltung der eigenen Leserschaft.

Aktuelle Umfragedaten der Insa waren ebenfalls Gesprächsgegenstand. Danach liegen die AfD bei 30 Prozent, während CDU und CSU zusammen auf 18 Prozent kommen. Die Teilnehmer erörterten Wählerpotenziale, die Rolle von CDU-Chef Friedrich Merz und mögliche politische Konsequenzen aus dem wachsenden Abstand zwischen AfD und Union. Ob die AfD künftig doppelt so stark sein könnte wie die Unionsparteien, wurde als zugespitztes Szenario diskutiert.

In Sachsen-Anhalt sorgt die bevorstehende Ministerpräsidentenwahl für internen Streit in der CDU-Fraktion. Die Fraktion plant, den Plenarsaal während der Wahl zu verlassen. Der frühere Fraktionschef Guido Heuer kündigte jedoch an, im Saal zu bleiben. In einem Interview begründete er seine Haltung mit dem freien Mandat, der geheimen Wahl und den Grenzen des Fraktionszwangs. Heuer schloss eine Koalition oder Tolerierung der AfD weiterhin aus.

Zum Abschluss der Woche stand die Energiepolitik im Mittelpunkt. Der frühere Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn forderte in einem Vortrag in Luzern eine grundlegende Korrektur der deutschen und europäischen Energiepolitik. Seine Kritik richtete sich gegen den Atomausstieg, die Ausgestaltung der Energiewende und Vorgaben aus Brüssel. Die Runde diskutierte, welche politischen Entscheidungen die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands geschwächt haben.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von NIUS. Ursprungsmeldung

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