Zum Inhalt springen
mainstream.news Unabhängige Nachrichten statt finanzierte Interessen.
Stand 18. October 2026, 00:32 Uhr
Deutschland

Schüler in Frankfurt (Oder) von Jugendgruppe angegriffen und gefilmt

Ein Schüler in Frankfurt (Oder) ist von einer Gruppe von etwa zehn Jugendlichen brutal angegriffen worden. Die Tat wurde gefilmt und verbreitete sich in sozialen Medien.

Lesezeit 2 Minuten
Schüler in Frankfurt (Oder) von Jugendgruppe angegriffen und gefilmt

Vor einer Schule in Frankfurt (Oder) ist ein Schüler von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen worden. Die Täter drängten das Opfer an einen Zaun am Rande des Schulgeländes, umstellten es und stießen es gegen den Zaun. Nachdem der Schüler seine leeren Taschen gezeigt hatte, schlug ihm einer der Angreifer ins Gesicht. Anschließend traten und schlugen mehrere Jugendliche auf ihn ein, auch als er bereits am Boden lag. Die Tat wurde gefilmt und ging in sozialen Medien viral.

Der betroffene Schüler meldete sich am Mittwoch bei der Polizei. Er berichtete von dem Angriff und wies Verletzungen im Gesicht auf. Die Kriminalpolizei prüft den Fall und ermittelt gegen zehn Tatverdächtige. Bei ihnen handelt es sich um Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren deutscher, polnischer, russischer und syrischer Staatsangehörigkeit. Ihnen werden gefährliche Körperverletzung und Raub vorgeworfen.

Der Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder), Axel Strasser (parteilos), äußerte sich in der Nacht zu dem Vorfall. In einem Video auf Instagram zeigte er sich schockiert über die Intensität der Gewalt und sprach dem betroffenen Schüler und seiner Familie sein Mitgefühl aus. Er kündigte an, Sicherheitsgespräche nach Frankfurt (Oder) holen zu wollen. Er stehe in engem Austausch mit der Polizei und habe mit Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) telefoniert.

Brandenburgs Sozialminister René Wilke (SPD), der zuvor als Oberbürgermeister der Stadt amtierte, kündigte Konsequenzen für die Tatverdächtigen an. Er schrieb auf Instagram, er wolle die Möglichkeiten zur Aberkennung eines Schutzstatus oder zur Aufenthaltsbeendigung konsequent ausschöpfen. Wer für Unsicherheit im Land sorge, könne sich nicht auf die Unsicherheit in seinem Herkunftsland berufen.

Im Zusammenhang mit dem Fall kam es zudem zu einem Polizeieinsatz an der Hutten-Oberschule. Wie genau dieser mit dem Angriff zusammenhängt, war zunächst nicht abschließend geklärt. Die Polizei hatte angekündigt, im Laufe des Tages weitere Informationen bekanntzugeben.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von NIUS. Ursprungsmeldung

Mehr aus Deutschland

Ressort öffnen →