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Stand 25. September 2026, 08:58 Uhr
Deutschland

Zwei Explosionen in Frankfurter Innenstadt – Verbindung zu organisierter Kriminalität vermutet

In der Frankfurter Innenstadt sind früh am Morgen zwei Sprengsätze detoniert. Die Ermittler gehen einem Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität nach und prüfen mögliche Verbindungen zu einer Serie jüngerer Explosionen in …

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Zwei Explosionen in Frankfurter Innenstadt – Verbindung zu organisierter Kriminalität vermutet

In der frühen Morgenstunde des Donnerstags sind in Frankfurt am Main zwei explosive Vorrichtungen explodiert. Nach Angaben der Polizei gingen die ersten Notrufe gegen 4.20 Uhr ein. Eine der Detonationen ereignete sich demnach an einem Kiosk in der Zeil, einer der bekanntesten Einkaufsstraßen der Stadt. Die zweite Explosion wurde aus dem Stadtteil Berger Straße gemeldet, wo ein Sprengsatz vor einem Geschäft zur Entfaltung kam. Über Verletzte oder Schäden an Gebäuden wurden zunächst keine Informationen bekannt.

Die Ermittlungsbehörden gehen derzeit davon aus, dass die Tat im Umfeld der organisierten Kriminalität zu verorten ist. Ob ein Zusammenhang zu einer Reihe ähnlicher Vorfälle in der jüngeren Vergangenheit besteht, wird geprüft. Erst vor wenigen Tagen hatte es innerhalb von 24 Stunden drei weitere Explosionen in der Region gegeben: in Bockenheim, in einem Offenbacher Café sowie an einem Kiosk in Sachsenhausen. Im Zusammenhang mit diesen Fällen wurde ein 15-jähriger Niederländer festgenommen. Auch bei den früheren Explosionen vermuten die Ermittler ein organisatorisches Umfeld im Bereich der Kriminalität.

Parallel dazu sorgte ein weiterer Vorfall in Bayern für Aufsehen. Am 2. September war am Hauptbahnhof Augsburg ein unbekanntes Objekt explodiert. Dabei erlitten zwei Personen leichte akustische Verletzungen. Die Druckwelle beschädigte zudem Fensterscheiben in benachbarten Gebäuden. Im Anschluss an die Detonation wurde auf dem Bahnhofsgelände ein weiterer verdächtiger Gegenstand entdeckt. Die Polizei sperrte das Gebäude daraufhin vollständig ab und unterbrach den Zugverkehr gegen 8 Uhr.

Zu der Natur des aufgefundenen Gegenstands in Augsburg sowie zu einer möglichen Verbindung zur zuvor erfolgten Explosion machten die Behörden zunächst keine Angaben. Die Untersuchungen in beiden Fällen dauern an.

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