Finnland führt EU-Arbeitslosenstatistik an
Mit einer Arbeitslosenquote von 10,5 Prozent liegt Finnland im September 2026 deutlich über dem EU-Durchschnitt. Spanien und Schweden folgen auf den nächsten Plätzen der Rangliste.
Finnland hat im September 2026 erneut den höchsten Arbeitslosenstand innerhalb der Europäischen Union verzeichnet. Nach Angaben der europäischen Statistikbehörde waren 10,5 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung ohne Arbeit.
Der Wert liegt damit erheblich über dem EU-Durchschnitt, der bei 6,2 Prozent lag. Auf dem zweiten Platz folgt Spanien mit einer Arbeitslosenquote von 10,3 Prozent. Schweden komplettiert mit 8,7 Prozent das Trio der Staaten mit den höchsten Werten.
Am anderen Ende der Skala verzeichnete Tschechien die niedrigste Arbeitslosenquote in der Europäischen Union. Dort waren lediglich 2,8 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung arbeitslos.
Die Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten verdeutlichen die weiterhin bestehenden Divergenzen auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Während einige Lächer nahezu Vollbeschäftigung erreicht haben, kämpfen andere weiterhin mit strukturell hoher Arbeitslosigkeit.