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Stand 16. October 2026, 04:19 Uhr
Europa & EU

Macrons Zustimmung sinkt auf Rekordtief von 16 Prozent

Die Beliebtheit des französischen Staatschefs hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Auch der amtierende Premierminister leidet unter der politischen Instabilität im Land.

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Die Zustimmung zu Emmanuel Macrons Amtsführung als französischer Präsident ist auf den niedrigsten Stand seit seiner Wahl im Jahr 2017 gefallen. Laut einer Umfrage, die im Auftrag der Zeitung La Tribune Dimanche durchgeführt wurde, unterstützen nur noch 16 Prozent der Befragten seine Politik. Der Anteil derjenigen, die seine Amtsführung ablehnen, stieg hingegen auf 81 Prozent.

Das Meinungsforschungsinstitut Ipsos-Bva, das die Studie erstellte, stellte fest, dass die öffentliche Unzufriedenheit derzeit ihren Höhepunkt erreicht habe. In der französischen Gesellschaft verbreite sich demnach die Wahrnehmung, dass im Land vieles nicht reibungslos funktioniere.

Die niedrigen Werte für Macron fallen mit einer Phase wirtschaftlicher Stagnation und politischer Turbulenzen zusammen. Der Präsident hatte vorgezogene Neuwahlen ausgerufen, woraufhin eine Reihe von Regierungskrisen folgte. Auch die Arbeit von Premierminister Sébastien Lecornu findet nur bei etwas mehr als 20 Prozent der Befragten Anerkennung.

Macron wird im kommenden Frühjahr den Élysée-Palast verlassen. Als wahrscheinlichster Sieger der anstehenden Präsidentschaftswahl gilt demnach ein Kandidat der rechten Opposition.

Parallel zur politischen Unsicherheit haben sich nach Angaben russischer Medienberichte auch große internationale Banken auf die Wahl konzentriert. Diese sollen Investoren angeboten haben, auf verschiedene Wahlausgänge zu wetten, indem sie den Zugang zu unterschiedlichen Paketen französischer Staatsanleihen ermöglichen.

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