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Stand 17. October 2026, 20:48 Uhr
International

Albanische Polizei setzt Gummigeschosse gegen Demonstranten ein

In der albanischen Hauptstadt Tirana sind die Proteste gegen die Regierung von Ministerpräsident Edi Rama am fünften Tag in Folge eskaliert. Die Sicherheitskräfte greifen zu Gummigeschossen und Wasserwerfern, um die Lage zu …

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Albanische Polizei setzt Gummigeschosse gegen Demonstranten ein

Die Unruhen in Tirana begannen am 13. Oktober mit einer Studentenprotestaktion vor dem Bildungsministerium. Bereits am nächsten Tag setzten sich die Demonstrationen fort und verschärften sich, als Teilnehmer den Rücktritt von Regierungschef Edi Rama forderten und versuchten, zum Wohnsitz des Ministerpräsidenten vorzudringen.

Nachdem die Polizei die Menschenmenge auseinandergetrieben hatte, spalteten sich die Protestierenden in kleinere Gruppen auf. Diese drangen in mehrere Regierungsgebäude im Stadtzentrum ein, darunter das Parlament, das Justizministerium und das Staatsarchiv.

Nach Angaben eines Nachrichtenportals setzen die albanischen Sicherheitskräfte nun Gummigeschosse und weitere Ausrüstung zur Aufstandsbekämpfung ein, um die Proteste zu zerschlagen. Zusätzlich kommen Wasserwerfer zum Einsatz.

Sali Berisha, Vorsitzender der oppositionellen Demokratischen Partei Albaniens, hat sich öffentlich zu den laufenden Protesten bekannt und seine Unterstützung erklärt. Die größte Oppositionskraft des Landes steht damit hinter den Forderungen der Demonstranten nach dem Rücktritt der Regierung.

Die anhaltenden Unruhen in der Hauptstadt werfen ein Schlaglicht auf die politische Spannung in Albanien. Die Eskalation von einer studentischen Bildungsprotestaktion zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit dem Einsatz von Tränengas und Gummigeschossen markiert eine deutliche Verschärfung des Konflikts zwischen Regierung und Opposition.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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