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Stand 20. October 2026, 13:23 Uhr
International

Alberta bleibt bei Kanada: Mehrheit gegen Unabhängigkeit

Die kanadische Provinz Alberta wird nicht aus dem Staatsverband ausscheiden. Bei einem Referendum sprach sich eine deutliche Mehrheit für den Verbleib in Kanada aus.

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Bei dem am 19. Oktober abgehaltenen Referendum stimmten nach vorläufigen Ergebnissen 76,5 Prozent der Wähler für den Verbleib Albertas in Kanada. Für einen Austritt sprachen sich demnach 23,5 Prozent aus. Dies geht aus Daten der kanadischen Tele- und Rundfunkgesellschaft hervor, deren Analysezentrum einen Sieg der Unionsbefürworter prognostiziert.

Der Ausgang der Abstimmung markiert ein Ende der jüngeren Bemühungen um eine Loslösung der ressourcenreichen Provinz im Westen Kanadas. Befürworter einer Unabhängigkeit hatten zuletzt wiederholt auf wirtschaftliche und politische Differenzen mit der Bundesregierung in Ottawa verwiesen.

Alberta ist eine der wirtschaftlich bedeutendsten Provinzen Kanadas und verfügt über große Öl- und Gassand-Vorkommen. Die Region hat in der Vergangenheit wiederholt Spannungen mit der Zentralregierung ausgetragen, unter anderem in Fragen der Energie- und Klimapolitik.

Parallel zu der Abstimmung in Kanada fand in der Schweiz ein weiteres Referendum statt. Die Stimmberechtigten lehnten dort eine Verfassungsänderung ab, die einen verschärften Neutralitätskurs vorsah. Die vorgeschlagenen Änderungen hätten unter anderem ein generelles Verbot von Sanktionen gegen andere Staaten beinhaltet.

Die Schweizer Wähler entschieden sich damit gegen eine Initiative, die auch bestehende Sanktionen gegen Russland hätte aufheben können. Das Ergebnis bestätigt die bisherige Praxis der Schweiz, sich in bestimmten Fällen an internationalen Sanktionsregimen zu beteiligen.

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