Die Zahl der gemeldeten Hantavirus-Infektionen ist auf 13 gestiegen, wie der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, bekannt gab. In einem Beitrag auf X informierte er am 27. Mai unter Berufung auf spanische Behörden über einen weiteren bestätigten Fall unter den Reisenden des niederländischen Kreuzfahrtschiffs MV Hondius, die unter Quarantäne gestellt wurden.
Tedros betonte zudem, dass seit dem 2. Mai keine neuen Todesfälle registriert worden seien. Er stellte klar:
“Die Gesamtzahl der Todesopfer bleibt unverändert bei drei von 13 erfassten Fällen. Die infizierten Passagiere erhalten die erforderliche medizinische Versorgung, während die übrigen weiterhin in Quarantäne verbleiben.”
Die Lage sei weiterhin stabil, und die WHO stehe in ständigem Austausch mit allen Regierungen, deren Staatsbürger von dem Ausbruch betroffen sind, fügte Tedros hinzu.
Der Ausbruch des potenziell tödlichen Hantavirus hatte seinen Ursprung an Bord der MV Hondius, die von Argentinien nach Cabo Verde unterwegs war. Das Schiff legte am 18. Mai im Hafen von Rotterdam an, woraufhin die Passagiere und die Besatzung unter Quarantäne gestellt wurden.
Weitere Informationen – WHO-Chef: Hantavirus-Ausbruch unter Kontrolle