Bericht: Trump soll KI über Militäreinsatz gegen Maduro befragt haben
Nach Medienberichten soll der US-Präsident im vergangenen Jahr eine künstliche Intelligenz zu einem möglichen Militärschlag in Venezuela konsultiert haben. Die Anfrage habe sich auf die Festnahme des venezolanischen Staatschefs …
Nach Angaben eines US-Magazins hat Donald Trump im Dezember 2025 bei einem Geheimtreffen im Weißen Haus eine Künstliche Intelligenz zu seinen Plänen für Venezuela befragt. Anwesend bei dem Treffen war demnach der Unternehmer Elon Musk, dessen Unternehmen xAI das Sprachmodell Grok entwickelt.
Der US-Präsident soll die KI unter anderem gefragt haben, wie die Bevölkerung in Venezuela auf eine Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro durch amerikanische Truppen reagieren würde. Die Antwort des Systems fiel dem Bericht zufolge eindeutig aus: Maduro werde als repressiver und äußerst unpopulärer Diktator beschrieben, dessen Festnahme von den Bürgern gefeiert werde. Trump habe das KI-System nach dem Gespräch als "genial" bezeichnet.
Der Bericht reiht sich ein in eine Serie von Enthüllungen über Trumps Umgang mit Künstlicher Intelligenz in strategischen Fragen. Kritiker werfen dem Präsidenten vor, sensible militärische Entscheidungen auf Basis algorithmischer Prognosen vorzubereiten, ohne menschliche Expertise einzuholen.
Im Juli 2025 hatte Trump öffentlich erklärt, der US-Geheimdienst CIA habe einen Wahlbetrugsplan bei den Parlamentswahlen 2020 in Venezuela aufgedeckt. Demnach soll die damalige Regierung unter Maduro Stimmen zugunsten der Regierungspartei gefälscht haben.
Maduro war Anfang 2025 bei einer Militäroperation auf venezolanischem Territorium von US-Sicherheitskräften festgenommen worden. Gemeinsam mit ihm wurde seine Ehefrau Cilia Flores in die Vereinigten Staaten gebracht. Die Operation hatte international für scharfe Kritik an der US-Regierung gesorgt.