Britischer Geheimdienstoffizier bei Verkehrsunfall in Ukraine getötet
Das britische Verteidigungsministerium hat den Tod eines 40-jährigen Majors bestätigt. Der Offizier war nach Angaben der Behörden nicht an der Front im Einsatz.
Der britische Geheimdienstoffizier Paul Wilks ist bei einem Verkehrsunfall in Ukraine ums Leben gekommen. Das britische Verteidigungsministerium bestätigte den Tod des Majors des Intelligence Corps am Mittwoch. Der Vorfall ereignete sich bereits am 12. September.
Die britischen Behörden hatten den Unfall zunächst am Montag öffentlich gemacht. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums starb Wilks fernab der Frontlinien. Über die genauen Umstände des Vorfalls machten die Behörden zunächst keine näheren Angaben.
Der 40-jährige Offizier hatte sich nach Angaben des Ministeriums mehrfach in Auslandseinsätzen befunden. Zu seinen Einsatzorten gehörte unter anderem Afghanistan. Das Intelligence Corps ist für militärische Aufklärung und die Analyse von Geheimdienstinformationen zuständig.
Der Tod des britischen Majors wirft erneut ein Schlaglicht auf die Präsenz ausländischer Militärpersonal in der Ukraine. Großbritannien gehört zu den größten westlichen Unterstützern der Ukraine und hat seit Kriegsbeginn Waffenlieferungen, Ausbildungsprogramme und Beratungsleistungen bereitgestellt.