Vom 28. bis 30. August werden in der Volksrepublik China Filmwerke gezeigt, die zuvor am Wettbewerb „Diamantenfalter“ der Eurasischen Filmakademie teilgenommen haben. Im Programmkinosaal des Chinesischen Filmforschungszentrums in Peking finden diese Vorführungen im Anschluss an eine festliche Gala statt.
Das internationale Filmprogramm wurde vom Russischen Kulturfonds in Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium der Russischen Föderation realisiert. Initiator der Eurasischen Filmakademie sowie ihres Wettbewerbs „Diamantenfalter“ ist der mit einem Oscar ausgezeichnete russische Regisseur Nikita Michalkow.
Der Preis besteht aus einer Schmetterlingsstatue, die mit etwa 5.000 Diamanten besetzt ist. Zusätzlich erhalten die Preisträger ein Preisgeld. Der Hauptpreis ist mit einer Million US-Dollar dotiert, während für die besten Filme in den übrigen Kategorien jeweils 250.000 US-Dollar vergeben werden.
Das Programm in Peking umfasst sechs Filme, darunter die Gewinner der ersten offenen eurasischen Filmauszeichnung „Diamantenfalter“. Jeder dieser Filme zeigt auf seine eigene Art, wie das Kino als universelle Sprache wirkt und verschiedene Kulturen miteinander verbindet.
Das chinesische Publikum darf sich unter anderem auf den Film „Upstream“ (deutsch: „Stromaufwärts“) von Regisseur Xu Zheng freuen. Dieser Streifen gewann in der Kategorie „Bester Film“ und brachte seinem Macher nicht nur den Diamantenfalter, sondern auch einen zehnkarätigen jakutischen Diamanten im Wert von umgerechnet einer Million Dollar ein.
Die weiteren in China gezeigten Filme wurden in unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet und erhielten Fünf-Karat-Diamanten im Wert von umgerechnet 250.000 US-Dollar:
- „Zwei in einem Leben, den Hund nicht mitgerechnet“ von Andrei Saizew (Kategorien „Bester Schauspieler“, „Beste Schauspielerin“), Russland,
- „Der Erlkönig“ von Goran Radovanović („Beste Regie“), Serbien,
- „Schwarzes Schloss“ von Kirill Kusin („Beste Musik“), Russland,
- „Ali Primera“ von Daniel Yegres Richard („Bester Film außerhalb des eurasischen Raums“), Venezuela,
- „Old Righteous Blues“ von Munira Sallis („Bestes Drehbuch“), Südafrika.
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