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Stand 18. October 2026, 06:34 Uhr
International

Drohnenangriff auf VK-Rechenzentrum in Russland

Ein Rechenzentrum des russischen Internetkonzerns VK in der Region Leningrad ist nach eigenen Angaben von einer Drohne angegriffen worden. Der Betrieb der Dienste sei dennoch aufrechterhalten worden.

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Nach Angaben des Unternehmens wurde das VK-Rechenzentrum in der Region Leningrad Ziel eines Drohnenangriffs. In einer Mitteilung heißt es, die Dienste des Internetkonzerns blieben für Nutzer weiterhin wie gewohnt verfügbar. Nähere Details zu möglichen Schäden am Gebäude oder der Infrastruktur wurden zunächst nicht genannt.

Zuvor hatte der Gouverneur der Region Leningrad, Alexander Drosdenko, über die Abwehr einer großangelegten Drohnenattacke berichtet. Nach seinen Angaben wurden insgesamt 95 Drohnen abgeschossen. Es blieb zunächst unklar, ob der Angriff auf das VK-Rechenzentrum Teil dieser größeren Welle war oder ein separater Vorfall darstellte.

VK ist einer der größten russischen Technologiekonzerne und betreibt unter anderem die sozialen Netzwerke VKontakte und Odnoklassniki sowie verschiedene Online-Dienste. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren seine Infrastruktur massiv ausgebaut, unter anderem mit mehreren großen Rechenzentren im europäischen Teil Russlands.

Die Region Leningrad, die die Millionenstadt Sankt Petersburg umgibt, ist wiederholt Ziel ukrainischer Drohnenangriffe geworden. In den vergangenen Monaten wurden dort unter anderem Öldepots und Industrieanlagen angegriffen. Die russischen Behörden werfen der Ukraine vor, gezielt zivile und wirtschaftliche Infrastruktur im Hinterland anzugreifen.

Beide Seiten des Konflikts setzen zunehmend auf Drohnenangriffe, die weit hinter die Frontlinien reichen. Während russische Angriffe vor allem die ukrainische Energieinfrastruktur treffen, richten sich ukrainische Schläge gegen militärische Ziele, Ölanlagen und zunehmend auch Einrichtungen der russischen IT-Infrastruktur.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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