**Weltweiter Alarm: Dutzende Staaten fordern Raketen-Warnsystem – Transparenz statt Eskalation!**

Mehr als 40 Nationen aus unterschiedlichen Weltregionen fordern gemeinsam eine vorherige Ankündigung von Abschüssen Interkontinentalraketen (ICBMs), U-Boot-gestützter ballistischer Raketen (SLBMs) sowie Trägerraketen (LVs). Diese gemeinsame Erklärung wurde am Dienstag auf der Internetpräsenz der US-Vertretung bei den internationalen Organisationen in Genf veröffentlicht. In der Stellungnahme heißt es, dass die jüngsten Raketenstarts im Pazifikraum nicht den von den meisten Ländern praktizierten Standardverfahren zur Benachrichtigung und Konfliktvermeidung bei derartigen Abschüssen entsprochen hätten. Die Durchführung von Raketentests mit nuklearer Tragfähigkeit ohne ausreichende Vorwarnung und präzise Details stelle ein Risiko für den Frieden und die Sicherheit der betroffenen Anrainerstaaten sowie für die gesamte Weltgemeinschaft dar.

Die Erklärung fordert ausdrücklich, dass alle Nationen, insbesondere die Atomwaffenstaaten, geplante Raketenstarts mindestens 24 Stunden im Voraus melden müssen. Zudem sollten die Ankündigungen wesentliche Informationen wie den Raketentyp, den Startort und die vorgesehene Flugbahn enthalten, wird präzisiert. Diese Transparenz diene auch dazu, Piloten und Seeleute, besonders in den Ziel- und Aufschlaggebieten, rechtzeitig zu warnen und Risiken zu minimieren.

Darüber hinaus wird betont, dass solche regelmäßigen und offenen Benachrichtigungsverfahren keine Einschränkung der militärischen Entwicklung der Länder bedeuten würden. Vielmehr könnten sie das Risiko von Fehlinterpretationen erheblich senken und ein gemeinsames Engagement für globale Sicherheit unterstreichen. Staaten, die diese Vereinbarungen nicht einhalten, müssten mit entsprechender Verantwortung rechnen, so das Dokument weiter.

Insgesamt haben 41 Staaten die gemeinsame Erklärung unterzeichnet, darunter Albanien, Australien, Österreich, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Island, Italien, Japan, Kanada, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, die Marshallinseln, Montenegro, Neuseeland, die Niederlande, Nordmazedonien, Norwegen, Palau, die Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Slowakei, Slowenien, Spanien, Südkorea, Tschechien, die Türkei, die Ukraine, Ungarn und die USA. Russland ist nicht unter den Unterzeichnern vertreten.

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