Ebola-Todesopfer in der DR Kongo übersteigen 5.000
Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo hat einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind mittlerweile mehr als 10.350 Infektionen bestätigt.
Seit dem Beginn der aktuellen Ebola-Welle im Mai sind in der Demokratischen Republik Kongo 5.026 Todesfälle registriert worden. Das geht aus einem Bulletin des zuständigen Ministeriums für öffentliche Gesundheit hervor. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen liegt demnach bei 10.351. Die Sterblichkeitsrate wird mit 48,6 Prozent angegeben.
Die Epidemie hatte am 15. Mai in der DR Kongo sowie in Uganda begonnen. Die ugandischen Behörden erklärten den Ausbruch in ihrem Land am 28. Juli für beendet, was die Weltgesundheitsorganisation am 25. August bestätigte.
In Kenia, einem weiteren Nachbarstaat, wurde am 6. Oktober erstmals ein Ebola-Fall nachgewiesen. Betroffen war ein Staatsangehöriger, der zuvor in der DR Kongo gelebt hatte. Er reiste am 3. Oktober über Uganda nach Nairobi ein und verstarb zwei Tage später.
Bis zum 19. Oktober stieg die Zahl der registrierten Fälle in Kenia auf insgesamt acht an. Die Gesundheitsbehörden in der Region beobachten die Entwicklung der Seuchenausbreitung weiterhin aufmerksam.