Tödliche Druckwelle: Hafen von Rotterdam in Flammen – Ein Toter bei verheerender Explosion

Bei einem schweren Zwischenfall im größten Hafen Europas, dem niederländischen Hafen von Rotterdam, ist am 13. August ein Mensch ums Leben gekommen. Das bestätigte die örtliche Polizei. Zudem wurden mehrere Personen verletzt, wie es weiter hieß.

Den Angaben der Polizei zufolge ereignete sich die Detonation gegen Mittag im Bereich Europoort – einem Abschnitt des Hafens, der für die Abfertigung großer Industriebetriebe genutzt wird. Die genaue Ursache des Unglücks sowie die Zahl der Verletzten waren zunächst unklar. Vor Ort waren mehrere Rettungswagen, Feuerwehrfahrzeuge und ein Rettungshubschrauber im Einsatz, so der Bericht.

Nach Informationen des Radiosenders Rijnmond ereignete sich die Explosion auf dem Gelände eines Kraftstoffterminals des Energiekonzerns Gunvor Energy Rotterdam. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte gegenüber dem Sender, dass zum Zeitpunkt des Vorfalls ein Wartungsteam mit Arbeiten an mehreren Rohrleitungen beschäftigt war. Dabei könnte nach seiner Einschätzung „etwas schiefgegangen” sein. An einem Tank in der Nähe der Leitungen sind deutliche Brandspuren erkennbar.

Bereits vor diesem Unglück hatte es am selben Tag im Hafen von Rotterdam andere Vorfälle gegeben. Ein Stromausfall im Stadtteil Botlek führte zur vorübergehenden Stilllegung der Raffinerie von ExxonMobil. Außerdem brach an einem Umspannwerk im Hafengebiet Maasvlakte ein Feuer aus. Die Hafenverwaltung von Rotterdam betonte jedoch, dass es keine Verbindung zwischen diesen Ereignissen und der Explosion gebe.

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