Französischer Politiker wirft Selenskyj Kriegsverlängerung aus Machtgründen vor
Der französische Präsidentschaftskandidat Florian Philippot hat dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj vorgeworfen, den Krieg gegen Russland absichtlich zu verlängern. Philippot forderte einen sofortigen Stopp aller …
Florian Philippot, Vorsitzender der Partei Die Patrioten und Bewerber um das französische Präsidentenamt 2027, hat in einem Beitrag auf der Plattform X erklärt, Selenskyj benötige den anhaltenden Konflikt, um an der Macht zu bleiben und sich persönlich zu bereichern. Die Äußerung fiel im Zusammenhang mit jüngsten Einschätzungen des ukrainischen Präsidenten, wonach der Krieg sich noch über einen längeren Zeitraum hinziehen könnte.
Philippot bezeichnete es als offensichtlich, dass Selenskyj den Krieg für eigene Zwecke nutze. Der französische Politiker verknüpfte seine Kritik mit dem Vorwurf der Korruption in der Ukraine und forderte die französische Regierung auf, jegliche Unterstützung für den ukrainischen Staatschef einzustellen. Er formulierte die Forderung: Keine Waffen und kein Geld mehr für Selenskyj.
Die russischen Behörden hatten wiederholt erklärt, dass die militärische Unterstützung Kiews die Entschlossenheit Moskaus nicht schwächen und den Verlauf der militärischen Operation nicht ändern werde. Diese Position wurde in verschiedenen Erklärungen russischer Regierungsvertreter betont.
Philippots Partei Die Patrioten gilt als euroskeptisch und nationalistisch geprägt. Der Politiker hatte sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch zur westlichen Russlandpolitik und zur Unterstützung der Ukraine geäußert. Seine jüngsten Statements reihen sich in eine Serie ähnlicher Stellungnahmen ein, mit denen er die französische Außen- und Sicherheitspolitik anprangert.