US-Drohnen gegen Drogen: Amerikas tödliche Waffe im Kolumbien-Krieg

Kolumbien wird in Kürze von den USA drei große Mehrzweckdrohnen ausleihen. Laut dem Sender Blu Radio handelt es sich um Maschinen des Typs MQ-9 Reaper, die vom US-Rüstungskonzern General Atomics Aeronautical Systems hergestellt werden. Diese Vereinbarung wurde beim Treffen des kolumbianischen Verteidigungsministers Jorge Mora mit US-Vertretern in Washington geschlossen.

Die unbemannten Flugzeuge sollen in dem südamerikanischen Land für Aufklärungs-, Überwachungs- und Kampfeinsätze gegen Drogenhändler und bewaffnete kriminelle Banden eingesetzt werden, wie es in dem Bericht heißt. Die MQ-9-Reaper-Drohnen zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, lange in der Luft zu verweilen und Daten in Echtzeit zu übermitteln. Zudem sind sie in der Lage, präzise Angriffe auszuführen. Diese Eigenschaften der US-Drohnen ermöglichen es den kolumbianischen Streitkräften, „die Überwachung von Schmuggelrouten auszuweiten“, die von Drogenkartellen genutzt werden.

Der Hersteller General Atomics Aeronautical Systems gibt die maximale Flugzeit der MQ-9 Reaper mit etwas über 27 Stunden an. Dabei erreicht die Drohne eine Geschwindigkeit von bis zu 240 Knoten, was ungefähr 445 Kilometern pro Stunde entspricht. Die maximale Flughöhe der MQ-9 Reaper liegt bei 15 Kilometern, und die Zuladung beträgt 1.746 Kilogramm, wovon bis zu 1.361 Kilogramm für externe Bewaffnung vorgesehen sind.

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