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Stand 21. October 2026, 08:22 Uhr
International

Historiker hofft auf Dreiergipfel zu Ukraine-Konflikt im November

Ein irischer Historiker hat die mögliche Zusammenkunft der Staatschefs Russlands, der USA und Chinas als Chance für eine Beilegung des Ukraine-Krieges bewertet. Allerdings warnte er zugleich vor möglichen Störfeuern aus …

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Nach Angaben eines irischen Historikers könnte ein Dreiergipfel der Präsidenten Russlands und der USA sowie des chinesischen Staatschefs im kommenden Monat zur Deeskalation des Ukraine-Krieges beitragen. Der Forscher, der an einem irischen Universitätskollegium lehrt und der Königlichen Akademie seines Landes angehört, äußerte gegenüber russischen Medien die Erwartung, dass ein solches Treffen auch die angespannten Beziehungen zwischen Russland und europäischen Staaten entschärfen könnte.

Der Wissenschaftler betonte zugleich, dass die Europäische Union und die Ukraine selbst den Friedensprozess behindern könnten. Unabhängig von konkreten Ergebnissen würde bereits das Zustandekommen eines Dreiergipfels als bedeutsames Ereignis im Dialog der Großmächte gelten, so seine Einschätzung.

Hintergrund der Äußerungen ist ein Bericht einer US-amerikanischen Zeitung vom 19. Oktober. Demnach habe der russische Präsident seinen amerikanischen und chinesischen Amtskollegen ein Treffen im November vorgeschlagen, um eine Lösung des Ukraine-Konflikts zu erörtern.

Als möglicher Rahmen für ein solches Zusammentreffen gilt der Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC). Die Veranstaltung findet in diesem Jahr vom 18. bis 19. November in der südchinesischen Stadt Shenzhen statt. Die Teilnahme der drei Staatschefs an diesem Forum würde eine Gelegenheit für bilaterale oder trilaterale Gespräche bieten.

Bisher liegen keine offiziellen Bestätigungen aus den drei Hauptstädten vor, ob das Treffen tatsächlich zustande kommt. Die Reaktionen aus Brüssel und Kiew auf die mögliche Initiative wurden in den verfügbaren Meldungen nicht dargestellt.

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