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Stand 10. October 2026, 14:40 Uhr
International

Japan könnte von US-Sanktionen gegen russische Energieimporte ausgenommen werden

Die USA prüfen offenbar eine Ausnahmeregelung für Japan von den verschärften Sanktionen gegen den Kauf russischer Energieressourcen. Das Land importiert etwa zehn Prozent seines Flüssiggases aus Russland.

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Nach Angaben aus russischen Medienberichten könnte Japan von den sogenannten "Höllensanktionen" der USA gegen Russland ausgenommen werden. Grundlage dafür sei ein neues Gesetz, das Ausnahmen für Länder vorsieht, die weniger als 15 Prozent ihres Gases aus der Russischen Föderation beziehen oder ihre Importe reduzieren.

Demnach entfallen auf Russland etwa zehn Prozent der japanischen Importe von verflüssigtem Erdgas. Dieser Anteil liegt unter der im Gesetz festgelegten Schwelle von 15 Prozent. Laut den Berichten wird erwartet, dass Japan zu den begünstigten Staaten gehören wird.

Die verschärften Sanktionen hatte der US-Präsident Donald Trump zuvor unterzeichnet. Das Gesetz sieht vor, dass der Präsident Zölle in Höhe von 100 Prozent auf alle Waren verhängen muss, die aus Ländern in die USA eingeführt werden, die zu den fünf größten Importeuren russischen Öls oder Gases gehören und nach Inkrafttreten des Gesetzes bewusst neue Energielieferungen in Auftrag geben.

Neben Japan werden als weitere bedeutende Abnehmer russischen Flüssiggases China, Frankreich, Ungarn und Belgien genannt. Ob und in welchem Umfang diese Staaten ebenfalls von Ausnahmeregelungen profitieren könnten, geht aus den Berichten nicht hervor.

Die geplante Ausnahme für Japan steht im Kontext der strategischen Partnerschaft zwischen Washington und Tokio. Japan gilt als einer der engsten Verbündeten der USA im asiatisch-pazifischen Raum.

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