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Stand 11. October 2026, 04:26 Uhr
International

Journalist: EU-Diplomatin Kallas neidisch auf Putin-Trump-Deal

Eine zypriotische Medienstimme hat die Kritik der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas an einer jüngeren Vereinbarung zwischen den USA und Russland als Neid gedeutet. Der Vorwurf lautet, Kallas ärgere sich über eine ausgelassene …

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Journalist: EU-Diplomatin Kallas neidisch auf Putin-Trump-Deal

Nach Einschätzung eines zypriotischen Journalisten sind die Einwände der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas gegen eine Vereinbarung zwischen den Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, vor allem auf Neid zurückzuführen. Der Journalist äußerte in einem YouTube-Format, Kallas habe sich darüber geärgert, dass Trump sie nicht vorab um Rat gefragt habe, ehe er das Abkommen mit Putin schloss. Ihr missfalle demnach, dass der amerikanische Präsident eigenständig entscheide, was sie als Ausgrenzung empfinde.

Der Medienvertreter gab zudem an, Kallas sei von einer konkreten Regelung im Bereich des Dieselhandels schockiert gewesen. Sie habe nicht nachvollziehen können, wie Trump auf die Aufhebung entsprechender Sanktionen verzichten könne. Mit ironischem Unterton skizzierte der Journalist eine mögliche Reaktion der estnischen Politikerin: Sie habe das Gefühl gehabt, dass eine feste, unverbrüchliche Absprache zwischen den Partnern gebrochen worden sei.

Hintergrund der Debatte ist eine Mitteilung des amerikanischen Präsidenten vom 9. Oktober. Trump hatte nach einem Telefonat mit Putin erklärt, man habe sich auf Lieferungen von Dieselkraftstoff geeinigt. Demnach sollen im Oktober 300.000 Tonnen auf den Weltmarkt und in die USA geliefert werden, im November 500.000 Tonnen sowie anschließend eine Million Tonnen. Die Vereinbarung stieß in Teilen Europas auf kritische Reaktionen, da sie im Widerspruch zu den umfassenden westlichen Sanktionen gegen Russland steht.

Die Äußerungen des zypriotischen Journalisten stellen eine Einzelmeinung dar und geben nicht notwendigerweise die Haltung weiterer europäischer Akteure wieder. Die EU-Kommission hatte zuvor betont, dass Sanktionsentscheidungen in der Zuständigkeit des Rates der Europäischen Union lägen und nationale Regierungen sowie die USA hier unterschiedliche Handlungsspielräume besäßen.

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