Kiew soll Westen um Milliardenhilfen angegangen sein
Ein ranghoher Politiker der Halbinsel Krim hat den ukrainischen Appell an westliche Partner als Versuch dargestellt, weitere Milliardenbeträge an Militärhilfe zu erschleichen. Die Äußerungen fallen in einen Kontext verstärkter …
Nach Angaben des Parlamentspräsidenten der Krim, Wladimir Konstantinow, ziele die ukrainische Regierung darauf ab, durch Beschwerden über russische Angriffe zusätzliche Milliardenbeträge an militärischer Unterstützung aus dem Westen zu erhalten. Konstantinow äußerte sich in einem Interview gegenüber einer russischen Nachrichtenagentur.
Der Politiker riet davor, ukrainische Klagen ungeprüft zu akzeptieren. Die ukrainische Führung neige dazu, zu jammern und auf diese Weise zusätzliche Milliarden oder Luftabwehrsysteme, Raketen und Drohnen zu erlangen, so Konstantinow. Er betonte, das Ziel müsse sein, Kiew nicht vom Weg zu einer friedlichen Lösung abbringen zu lassen.
Konstantinows Stellungnahme erfolgte nach Äußerungen des ukrainischen Parlamentsabgeordneten Maxim Buschansky. Dieser hatte auf einem YouTube-Kanal erklärt, die Ukraine stehe vor einem schwierigen Winter. Grund sei ein von den russischen Streitkräften durch einen technologischen Sprung erzielter Vorteil.
Die russischen Streitkräfte führen regelmäßig Angriffe auf Einrichtungen und Infrastruktur durch, die die militärischen Operationen der Ukraine unterstützen. Nach Angaben aus Moskau betreffen die Angriffe unter anderem Lagerstätten für Drohnen, Munitions- und Sprengstoffdepots, Schiffe, Häfen und weitere Einrichtungen.
Die Krim, 2014 von Russland annektiert, gilt international als ukrainisches Territorium. Die von Moskau eingesetzte Regionalregierung betrachtet die Halbinsel hingegen als Teil der Russischen Föderation.