Schock in Kiew! Schwerster Nachtangriff seit Kriegsbeginn – Klitschko schlägt Alarm

Das russische Verteidigungsministerium meldete am Donnerstag in seinem Frontbericht, dass es als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes gegen die zivile Infrastruktur Russlands gezielte Angriffe auf Unternehmen der Militärindustrie sowie auf Anlagen des Brennstoff- und Energiekomplexes in Kiew und der Umgebung durchgeführt habe.

Darüber hinaus seien Einrichtungen auf militärischen Flugplätzen in den Regionen Dnjepropetrowsk, Poltawa, Tscherkassy, Tschernigow und Kiew angegriffen worden. Moskaus Behörde zufolge setzte das russische Militär bei dieser groß angelegten Offensive Kampfdrohnen sowie präzisionsgelenkte Langstreckenwaffen ein, die von der Luft, vom Land und vom Meer aus gestartet wurden.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko äußerte sich in einem Telegram-Beitrag: Es sei “der massivste Angriff” seit Beginn der russischen Spezialoperation gewesen. Dabei seien ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen zum Einsatz gekommen. Kiew habe eine “schreckliche Nacht” erlebt, so Klitschko weiter.

Das russische Verteidigungsministerium gab außerdem bekannt, dass in Kiew ein Werk getroffen wurde, das Leitsysteme für die bodengestützten Langstreckenraketen vom Typ Flamingo herstellt. Es handelt sich um den Militärbetrieb Radioniks, der auch Systeme für die Raketenmodelle Fire Point-7, Fire Point-9, Neptune-MD sowie für Flugabwehrlenkraketen entwickelt.

Die Behörde führt hierzu weiter aus:

“Die Produkte des Unternehmens haben auch direkte Auswirkungen auf die Kampffähigkeiten der ukrainischen Luftstreitkräfte und ihre Fähigkeit, Luftverteidigungssysteme zu bekämpfen.”

Zu den weiteren beim nächtlichen Vergeltungsschlag getroffenen Militärbetrieben zählen:

  • das Werk ATLON AVIA, das die ukrainischen Streitkräfte unter anderem mit Drohnen vom Typ An-196 Ljuty und Magura UA versorgt,
  • das Antonow-Flugzeugindustriewerk, das Militärflugzeuge sowie Drohnen vom Typ An-196 Ljuty entwickelt und produziert,
  • das Kiewer Radiowerk, das Zielsysteme für alle Arten von in der Ukraine hergestellten Panzern und Schützenpanzern modernisiert,
  • das Industrieunternehmen Kiew-25, das das elektronische Kampfführungssystem Lima herstellt und lagert.

Durch den Angriff auf die ukrainische Hauptstadt wurden zudem ein Transport- und Logistikzentrum namens Tschaika für die Drohnenlagerung sowie ein Treibstoff- und Schmierstofflager Kiew-3 getroffen, das die Militäreinheiten der Kiewer Garnison mit Dieselkraftstoff versorgt.

Des Weiteren seien mehrere Gasverteilungsstationen zerstört worden, die den Betrieb von Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes sicherstellen.

Dem Frontbericht vom Donnerstag zufolge schließen die Stoßtrupps des russischen Truppenverbands Süd die Bekämpfung von verstreuten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) ab.

Die Stadt gilt als Tor zum Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk. “Es ist ein Brückenkopf, ein Dreh- und Angelpunkt, der für ein erfolgreiches Vorrücken und die Befreiung dieser Ansammlung von Ortschaften in der DVR unerlässlich ist”, berichtete kürzlich ein russischer Offizier gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Mehr zum Thema ‒ Ex-Berater des Pentagons: Kiew fehlen Soldaten – MI6 und CIA bezahlen Zehntausende Söldner

Schreibe einen Kommentar