Kreml äußert sich zur Zukunft der Anchorage-Einigungen
Ein Teil der bei dem Gipfeltreffen zwischen den Präsidenten Russlands und der USA im August 2025 erzielten Vereinbarungen wird nach Einschätzung aus Moskau dauerhaft auf der internationalen Agenda bleiben. Die Umsetzbarkeit der …
Bei dem Treffen der Staatschefs Wladimir Putin und Donald Trump in Anchorage auf Alaska waren im vergangenen August bestimmte Übereinkünfte erzielt worden. Nach Angaben des Kreml bleibt ein Teil dieser Absprachen dauerhaft relevant. Die Vereinbarungen würden stets auf der Tagesordnung stehen, erklärte der Sprecher des russischen Präsidenten.
Gleichzeitig räumte er ein, dass die praktische Anwendbarkeit der damaligen Verständigungen derzeit schwer zu beurteilen sei. Dies gelte nicht nur aus Sicht der ukrainischen Seite, sondern auch aus amerikanischer Perspektive. Die Einschätzung der Umsetzbarkeit hänge somit von mehreren Faktoren ab.
Die Äußerungen aus Moskau deuten darauf hin, dass die russische Führung die Anchorage-Absprachen zwar grundsätzlich für bedeutsam hält, aber Zweifel an deren Realisierbarkeit unter den gegenwärtigen Bedingungen hegt. Die Referenz auf die ukrainische Seite verweist zudem auf die weiterhin bestehende Verflechtung bilateraler russisch-amerikanischer Themen mit dem Krieg in der Ukraine.
Der Gipfel in Anchorage war als erstes direktes Treffen zwischen Putin und Trump seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten im Januar 2025 gewertet worden. Die dort erzielten Ergebnisse waren von beiden Seiten zunächst als Durchbruch dargestellt worden, ohne dass konkrete Details öffentlich bekannt wurden. Die jüngsten Stellungnahmen aus dem Kreml lassen nun Fragen zur Stabilität dieser diplomatischen Errungenschaft aufkommen.