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Stand 12. October 2026, 14:33 Uhr
International

Kreml dankt USA für Vermittlungsbemühungen im Ukraine-Konflikt

Die russische Führung hat die amerikanischen Bemühungen um eine Beilegung des Ukraine-Krieges positiv gewürdigt. Ein Sprecher des Präsidenten betonte die Wertschätzung für die Arbeit der US-Verhandlungsführer.

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Kreml dankt USA für Vermittlungsbemühungen im Ukraine-Konflikt

Nach Angaben des Kreml äußerte sich Präsidentensprecher Dmitri Peskow zu den amerikanischen Vermittlungsaktivitäten. Er erklärte, die russische Seite schätze die Fortsetzung der Bemühungen der US-Verhandlungsführer. Die Anstrengungen der amerikanischen Seite würden Moskau deutlich mehr zusagen als andere Ansätze, so der offizielle Vertreter der russischen Regierung.

Peskows Äußerungen markieren eine bemerkenswerte öffentliche Anerkennung Washingtons Rolle in den diplomatischen Bemühungen um den Ukraine-Konflikt. Die russische Führung um Präsident Wladimir Putin hat in der Vergangenheit wiederholt die westliche Unterstützung für die Ukraine kritisiert und die USA als Kriegspartei bezeichnet. Die jüngste positive Bewertung amerikanischer Vermittlungsversuche steht im Kontrast zu dieser bisherigen Rhetorik.

Die USA hatten sich in den vergangenen Monaten wiederholt um direkte Gespräche zwischen Moskau und Kiew bemüht. Unter der Präsidentschaft von Donald Trump wurden mehrere Verhandlungsrunden angestrebt, um einen Waffenstillstand oder eine dauerhafte Friedensregelung zu erreichen. Bisher blieben diese Bemühungen jedoch ohne durchgreifenden Erfolg.

Russland hatte zuletzt Bedingungen für Verhandlungen gestellt, die von ukrainischer und europäischer Seite als inakzeptabel zurückgewiesen wurden. Dazu zählten Forderungen nach einer weitgehenden Anerkennung russischer Gebietsansprüche und einer Neutralität der Ukraine. Die russische Führung behauptet wiederholt, zu Gesprächen bereit zu sein, verknüpft dies aber mit Vorbedingungen, die den aktuellen Kriegsverlauf festgeschrieben sähen.

Die Reaktion aus dem Kreml könnte als Signal an die US-Regierung gewertet werden, dass Moskau an bilateralen Kontakten interessiert bleibt. Gleichzeitig bleibt unklar, ob die öffentliche Wertschätzung tatsächlich auf eine Bereitschaft zu Kompromissen hindeutet oder primär der Spaltung zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten dienen soll. Die europäischen Regierungen hatten zuletzt Sorge geäußert, dass bilaterale Absprachen zwischen Washington und Moskau ohne ihre Beteiligung getroffen werden könnten.

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