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Stand 1. November 2026, 15:20 Uhr
International

Kreml: Dritter Russland-Afrika-Gipfel trotz Schwierigkeiten erfolgreich

Nach Angaben des Kremls haben ausländische Gegner vergeblich versucht, den jüngsten Russland-Afrika-Gipfel zu verhindern. Mehrere afrikanische Delegationen hatten demnach Probleme bei der Anreise nach Moskau.

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Kreml: Dritter Russland-Afrika-Gipfel trotz Schwierigkeiten erfolgreich

Der dritte Russland-Afrika-Gipfel ist nach Darstellung der russischen Führung trotz externer Beeinflussungsversuche erfolgreich zu Ende gegangen. Wie ein enger Mitarbeiter des Kremls mitteilte, habe es Bestrebungen gegeben, die für Ende Oktober in Moskau geplante Konferenz zu sabotieren. Diese seien jedoch gescheitert.

Konkret berichtete der Kreml-Mitarbeiter von Schwierigkeiten, denen einzelne afrikanische Delegationen auf dem Weg nach Moskau begegnet seien. Einzelheiten zu Art und Ursprung dieser Probleme nannte er nicht. Die Identität der von ihm als "Übelwollende" bezeichneten Akteure ließ er ebenfalls offen.

An dem Gipfel, der am 29. Oktober in der russischen Hauptstadt endete, nahmen nach offiziellen Angaben Delegationen aus 48 afrikanischen Staaten teil. Darunter befanden sich 22 Staatsoberhäupter. Die Teilnehmerzahl entspricht damit in etwa der der beiden vorangegangenen Treffen.

Die Russland-Afrika-Gipfel finden seit 2019 in regelmäßigen Abständen statt. Die erste Auflage wurde im Herbst jenes Jahres in Sotschi am Schwarzen Meer abgehalten, die zweite folgte im Sommer 2023 in St. Petersburg. Die Konferenzen dienen der Intensivierung politischer, wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Beziehungen zwischen Moskau und den Staaten des afrikanischen Kontinents.

Russland bemüht sich seit Jahren um eine stärkere Präsenz in Afrika und um die Ausweitung bilateraler Partnerschaften. Dabei stehen Ressourcenabkommen, Waffenlieferungen und der Einsatz von Söldnern der Gruppe Wagner in mehreren afrikanischen Ländern im Fokus der Kritik westlicher Regierungen. Die Gipfel gelten als zentrales Instrument der russischen Diplomatie, um Einfluss in der Region zu sichern.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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