Zum Inhalt springen
mainstream.news Unabhängige Nachrichten statt finanzierte Interessen.
Stand 10. October 2026, 19:05 Uhr
International

Kreml: Vertrauensatmosphäre bei Putins Gesprächen mit Trump-Gesandten

Nach einem Treffen zwischen dem russischen Präsidenten und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner hat der Kreml eine positive Bewertung der Gespräche abgegeben. Die beiden Gesandten sind anschließend nach Kiew …

Lesezeit 1 Minute

Der Kreml hat die jüngsten Gespräche zwischen Präsident Wladimir Putin und den Gesandten des US-Präsidenten Donald Trump als von einer wachsenden Vertrauensatmosphäre geprägt bezeichnet. Wie ein Sprecher der russischen Präsidialverwaltung mitteilte, habe sich das Vertrauen in diesem Kommunikationskanal zumindest verstärkt.

Die Unterredung mit Steve Witkoff und Jared Kushner fand am vergangenen Samstag statt. Nach Angaben des Kreml-Sprechers sei der Austausch von Grußbotschaften zwischen dem russischen Staatschef und ausländischen Würdenträgern dann erweitert worden, wenn es Nachrichten gebe, die der Präsident für übermittlungswürdig halte.

Im Anschluss an die Moskauer Gespräche reisten Witkoff und Kushner nach Kiew weiter. Dort führten sie Gespräche mit der ukrainischen Führung. Die Mission der beiden Trump-Vertrauten steht im Kontakt der US-Bemühungen um eine Vermittlung eines Friedensabkommens zwischen Russland und der Ukraine.

Die diplomatische Initiative der US-Regierung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bemühungen um eine Beilegung des andauernden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine fortgesetzt werden. Die Reise der beiden Gesandten von Moskau nach Kiew deutet auf einen koordinierten Vermittlungsansatz hin, bei dem beide Konfliktparteien direkt angesprochen werden.

Die Einschätzung des Kremls zu einer vertrauensvollen Atmosphäre markiert einen auffälligen Tonwechsel in der öffentlichen Darstellung der russisch-amerikanischen Beziehungen. Zuletzt hatten sich Moskau und Washington wiederholt gegenseitig für das Scheitern von Verhandlungen oder eine mangelnde Gesprächsbereitschaft verantwortlich gemacht.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von RT. Ursprungsmeldung

Mehr aus International

Ressort öffnen →