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Stand 1. November 2026, 14:20 Uhr
International

Kryptobörse Binance nimmt Auszahlungen nach Hackerangriff teilweise wieder auf

Die Kryptowährungsbörse Binance hat nach einem Hackerangriff mit mutmaßlichen Schäden in Milliardenhöhe den Auszahlungsbetrieb für ausgewählte digitale Assets schrittweise wiederaufgenommen.

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Nach Angaben des Unternehmens erfolgt die Wiederaufnahme der Auszahlungen in mehreren Phasen. In der ersten Phase stehen bestimmte Netzwerke und Kryptowährungen für Abhebungen zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Bitcoin, Ethereum, der Stablecoin Tether sowie weitere digitale Währungen auf verschiedenen Blockchain-Netzwerken.

Die betroffenen Netzwerke umfassen laut Unternehmensmitteilung Bitcoin, Ethereum, die Binance Smart Chain, XRP, Base, Dogecoin, Optimism, Arbitrum und Tron. Für diese Plattformen wurden jeweils spezifische Token freigegeben, darunter auch die Stablecoins USDT und USDC.

Am 29. Oktober hatte die Kryptobörse einen Hackerangriff gemeldet. Nach Schätzungen könnten die Verluste aus dem Angriff bis zu 6,3 Milliarden Dollar betragen haben. Das Unternehmen hatte daraufhin vorübergehend Auszahlungen ausgesetzt.

Die schrittweise Wiederaufnahme des Auszahlungsbetriebs gilt als Indiz dafür, dass das Unternehmen erste Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt hat. Ein Zeitplan für die vollständige Wiederherstellung aller Dienste wurde bislang nicht bekannt gegeben. Nutzer der Plattform können derzeit nur die in der ersten Phase freigegebenen Assets abheben.

Der Vorfall gehört zu den größten bekannten Angriffen auf Kryptobörsen. Die Branche sieht sich seit Jahren mit Sicherheitslücken konfrontiert, die wiederholt zu Millionen- und Milliardenschäden führen. Die Transparenz bei der Schadenshöhe und den Ursachen solcher Angriffe bleibt oft begrenzt.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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