Israels Laser-Krieg im All: Mit dieser Geheimwaffe will die Armee die Abschreckung revolutionieren

Die Ankündigung klingt wie aus einer “Star Wars”-Filmreihe entsprungen: Israel plant die Entwicklung von Laserwaffen für Angriffe aus dem All und gegen Ziele im Weltraum. Verteidigungsminister Israel Katz verkündete dieses ambitionierte Vorhaben am Montag während einer Pressekonferenz mit Militärjournalisten.

“Derzeit ist kein Land imstande, Angriffe aus dem Weltraum durchzuführen. Wir müssen zur weltweit führenden Nation in diesem Bereich werden.”

Falls Israel dieses Ziel verwirklicht, könnte es sich einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinen Gegnern sichern, die über erhebliche Ressourcen verfügen – sowohl bei der Abschreckung als auch bei der Angriffsfähigkeit. Katz betonte, dass Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und er sich deshalb zum Ziel gesetzt hätten, die klügsten Köpfe für dieses Projekt zu gewinnen. Konkrete Details nannte er jedoch nicht.

Bereits am vergangenen Donnerstag hatte der Verteidigungsminister erklärt, Israel wolle bei der Fähigkeit, Gegner aus dem Weltraum zu attackieren, weltweit führend werden. Die jüngste Aussage war allerdings die erste, in der er ausdrücklich Laserwaffen erwähnte.

Wie die Zeitung The Jerusalem Post berichtet, gehört Israel inzwischen zu den führenden Nationen bei der Entwicklung von Laserwaffen. So nutzt das Luftabwehrsystem Iron Beam (zu Deutsch: “Eiserner Strahl”) einen Faserlaser, der Artilleriegeschosse, Kurzstreckenraketen und Drohnen zerstören kann. Den Angaben der Zeitung zufolge wird derzeit an einer Laserkanone für die israelischen Luftstreitkräfte getüftelt, die künftig Kampfflugzeuge bestücken soll.

Die Zeitung ordnet die Aussage des Ministers auch in einen größeren Kontext ein: Es gab Spekulationen, dass Israel mit seinen Arrow-3-Raketen, die ballistische Raketen im Weltraum abfangen können, auch feindliche Satelliten zerstören könnte. Zudem sollen Russland und China nach unbestätigten Berichten erfolgreich Testangriffe auf eigene Satelliten durchgeführt haben.

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