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Stand 27. September 2026, 01:12 Uhr
International

Lavrov-Pressekonferenz in UN-Zentrale stößt auf großes Interesse

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat am Samstag trotz eines Unwetters in New York eine gut besuchte Pressekonferenz in der UN-Zentrale gegeben. Zuvor hatte er erneut scharfe Töne in Richtung Europa angeschlagen.

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Lavrov-Pressekonferenz in UN-Zentrale stößt auf großes Interesse

Der Saal für Pressebriefings in der UN-Zentrale war nach russischen Medienberichten zufolge vollständig gefüllt. Das Interesse an der Veranstaltung fiel demnach ungewöhnlich hoch aus – dies trotz eines Sturms, der über die Stadt hinwegfegte und die äußeren Bedingungen erschwerte.

Im Vorfeld der Pressekonferenz hatte Lawrow die Worte des russischen Präsidenten Wladimir Putin wiederholt. Danach werde Russland im Falle eines europäischen Angriffs nicht zurückweichen. Putin hatte diese Formulierung in einer früheren Rede verwendet, um die Entschlossenheit Moskaus zu unterstreichen.

Zudem hatte der russische Außenminister zuvor vor einem "selbsterfüllenden Prophezeiung" gewarnt. Hintergrund waren laut seinen Ausführungen die Vorbereitungen einzelner EU-Staaten auf einen möglichen militärischen Konflikt mit Russland. Lawrow bewertete diese Schritte als gefährlich und potenziell eskalationsfördernd.

Die Äußerungen des russischen Chefdiplomaten fallen in eine Zeit angespannter Beziehungen zwischen Moskau und mehreren europäischen Staaten. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine haben zahlreiche EU-Länder ihre militärischen Kapazitäten ausgebaut und die Verteidigungsausgaben erhöht. Russische Vertreter betrachten diese Entwicklung wiederholt als Bedrohung.

Die Wahl des Ortes für die Pressekonferenz – die UN-Zentrale in New York – ist symbolisch bedeutsam. Die Vereinten Nationen dienen trotz der tiefen politischen Gräben weiterhin als Forum für direkte Begegnungen zwischen konflierenden Parteien. Lawrows Auftritt dort ermöglichte ihm eine internationale Bühne für seine Botschaften.

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