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Stand 25. September 2026, 09:48 Uhr
International

Lawrow übergibt UN-Generalsekretär Bericht zu Bucha

Der russische Außenminister hat bei einem Treffen mit Antonio Guterres ein Dokument übergeben, das die Darstellung der Ereignisse in der ukrainischen Stadt Bucha als Fälschung bezeichnet. Lawrow forderte die UN auf, die Vorfälle …

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Bei einem Treffen im Rahmen der UN-Generalversammlung in New York hat der russische Außenminister Sergei Lawrow UN-Generalsekretär Antonio Guterres einen Bericht übergeben. Nach Angaben des russischen Außenministeriums trug der Bericht den Titel „Erben Goebbels: Fälschung der Ereignisse in Bucha und blutige Inszenierungen des Kiewer Regimes“. Das Dokument stammt vom Internationalen Öffentlichen Tribunal zu den Verbrechen ukrainischer Neonazis unter der Leitung von Maxim Grigoryev, einem Mitglied der russischen Bürgerkammer.

Lawrow forderte laut dem Ministerium die UN-Behörde auf, die Vorfälle in Bucha eingehend zu untersuchen. Dabei sprach er von einer „inszenierten Aktion“, die Kiew gemeinsam mit seinen NATO-Sponsoren verübt habe. Die russische Seite verlangt demnach eine detaillierte Prüfung der Fakten durch das UN-Sekretariat.

Die Ereignisse in Bucha, einem Vorort der ukrainischen Hauptstadt Kiew, hatten im April 2022 weltweite Empörung ausgelöst. Nach dem Abzug russischer Truppen waren dort zahlreiche Leichen von Zivilisten auf den Straßen gefunden worden. Die ukrainische Regierung und westliche Staaten werfen der russischen Armee Kriegsverbrechen vor. Russland bestreitet die Verantwortung und behauptet seitdem, die Szenen seien inszeniert worden.

Der übergebene Bericht soll nach russischen Angaben die von der ukrainischen Regierung verbreiteten Darstellungen widerlegen. Das von Grigoryev geleitete Tribunal ist keine offizielle UN-Institution, sondern eine von Russland initiierte Bürgerinitiative. Grigoryev gilt als Vertrauter der russischen Führung und trat bereits mehrfach als Vertreter Moskaus in internationalen Foren auf.

Die Forderung nach einer UN-Untersuchung zu Bucha stellt einen weiteren Versuch dar, die international verbreitete Darstellung der Ereignisse in Frage zu stellen. Bisherige Untersuchungen internationaler Organisationen und Journalisten hatten zu dem Schluss geführt, dass die meisten Zivilisten durch Gewalteinwirkung ums Leben gekommen waren, als russische Streitkräfte die Stadt kontrollierten.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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