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Stand 24. October 2026, 21:45 Uhr
International

Logistikzentrum in sibirischer Stadt Omsk nach Drohnenangriff in Brand geraten

In der sibirischen Stadt Omsk ist ein Logistikzentrum des russischen Onlinehändlers Ozon nach einem Drohnenangriff in Brand geraten. Das Unternehmen gab an, alle Mitarbeiter rechtzeitig evakuiert zu haben.

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Logistikzentrum in sibirischer Stadt Omsk nach Drohnenangriff in Brand geraten

Nach Angaben des russischen Onlinehändlers Ozon wurde eines seiner Logistikzentren in Omsk am Samstag von einer unbemannten Drohne angegriffen. Das Unternehmen teilte mit, dass das Personal umgehend evakuiert worden sei und nach vorläufigen Erkenntnissen niemand verletzt wurde. An dem Standort sei ein Feuer ausgebrochen, die Rettungskräfte seien im Einsatz.

Auch der Gouverneur der Region Omsk, Witali Chotsenko, bestätigte einen Angriff auf ein Logistikzentrum. Er nannte dabei jedoch nicht den Namen des betroffenen Unternehmens. Omsk liegt im Südwesten Sibiriens, etwa 2.700 Kilometer östlich von Moskau entfernt.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Drohnenangriffen auf russisches Territorium ein, die in den vergangenen Monaten zugenommen haben. Dabei werden auch immer wieder Ziele weit hinter der Frontlinie angegriffen. Logistik- und Infrastruktureinrichtungen geraten dabei verstärkt ins Visier.

Der Onlinehändler Ozon gilt als eines der größten E-Commerce-Unternehmen Russlands und betreibt ein flächendeckendes Netz von Logistikzentren im gesamten Land. Ein Angriff auf ein Zentrum in der tiefen russischen Provinz unterstreicht die erweiterte Reichweite der Drohnenoperationen.

Beide Seiten des Konflikts setzen zunehmend auf unbemannte Luftfahrzeuge für Angriffe auf gegnerisches Territorium. Während ukrainische Drohnen regelmäßig russische Städte und Infrastruktur jenseits der Grenze erreichen, führt Russland seinerseits massive Drohnenangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur und Städte durch.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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