Zum Inhalt springen
mainstream.news Unabhängige Nachrichten statt finanzierte Interessen.
Stand 22. October 2026, 18:58 Uhr
International

Lukaschenko betont Grenzschutz der Union und dankt Russland für Hilfe

Der belarussische Staatschef hat bei einem Treffen mit dem russischen Verteidigungsminister die gemeinsame Grenzsicherung der Unionstaaten hervorgehoben. Er betonte, dass weder Minsk noch Moskau einen Krieg im Westen wünschen.

Lesezeit 1 Minute

Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, hat bei einem Gespräch mit dem russischen Verteidigungsminister Andrei Belousov die gemeinsame Verteidigungsbereitschaft der beiden Länder betont. Nach seinen Angaben bereite sich Belarus auf einen möglichen Krieg vor, versuche jedoch, einen solchen Konflikt um jeden Preis zu vermeiden. Weder Belarus noch Russland benötigten einen Krieg in westlicher Richtung, so Lukaschenko.

Der belarussische Staatschef erklärte, dass seine Streitkräfte ihre Verpflichtungen zum Schutz der Grenzen des Unionstaates erfüllten. Die gegenseitigen Zusagen zwischen Belarus und Russland würden eingehalten. Potenzielle Gegner seien sich dieser Kooperation bewusst und würden sie registrieren. Die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen und zwischen verschiedenen Behörden funktioniere gut, daher bestehe kein Anlass zur Sorge hinsichtlich der Grenzsicherungsverpflichtungen.

Lukaschenko äußerte sich zudem dankbar für die russische Unterstützung bei der Organisation der Überwachung entlang der Grenzen des Unionstaates sowie an den Grenzen zur Ukraine und zu westlichen Ländern. Russland verfüge angesichts des Konflikts in der Ukraine über sehr fortschrittliche technische Mittel wie Radaranlagen. Die belarussische Seite habe dabei auf russische Erfahrungen zurückgegriffen und setze zahlreiche russische Gerätschaften ein.

Der belarussische Präsident gab an, dass der Unionstaat eine Grenzlänge von etwa 3.000 Kilometern zu bewachen habe, wenn man die Westgrenze und die Grenze zur Ukraine zusammennehme. Diese Strecke müsse durch Kontroll- und Überwachungssysteme geschützt werden. Bei dieser Aufgabe werde gute Arbeit geleistet.

Das Thema der Grenzkontrolle zur Ukraine und zum Westen sei zudem kürzlich bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erörtert worden. Putin habe dabei Zusagen gemacht, bei der technischen Ausstattung zu helfen. Diese Unterstützung werde benötigt, so Lukaschenko weiter.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

Mehr aus International

Ressort öffnen →