Venezuelas Öl-Export: Die Hälfte fließt in die USA – Ein Schlag für die Wirtschaft?

Bei einer Veranstaltung in Houston hat Kyle Haustveit, der stellvertretende US-Energieminister für Kohlenwasserstoffe und geothermale Energie, die Energiekooperation mit Venezuela gewürdigt und als “hervorragend” bezeichnet. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

In den vergangenen Monaten seien über 500.000 Barrel Öl pro Tag an US-Raffinerien geliefert worden, was etwa der Hälfte der venezolanischen Produktion entspreche, erklärte der Vizeenergieminister. Diese Raffinerien seien eigens für die Verarbeitung des südamerikanischen Rohöls konzipiert worden, so Haustveit weiter. Das Land fördere derzeit rund 1,25 Millionen Barrel täglich.

Er hob hervor, dass es sich um eine “hervorragende Energiepartnerschaft” handle, von der “beide Seiten profitieren.” Darüber hinaus lobte der Minister die Entwicklungen in dem südamerikanischen Staat und unterstrich, dass die Unantastbarkeit von Verträgen gewährleistet bleibe.

Der staatliche venezolanische Öl- und Gaskonzern PDVSA hat am Dienstag Förderverträge mit den US-Unternehmen SLB Ltd. und Hunt Oil Co unterzeichnet, wie die Agentur Bloomberg meldet. Laut der venezolanischen Erdölministerin Paula Henao sehen die Abkommen Investitionen in die riesigen, bislang unerschlossenen Ölvorkommen des Landes vor. Zusätzlich habe die Regierung in Caracas einen Vertrag mit SLB über Dienstleistungen zur umfassenden Erkundung von Lagerstätten landesweit abgeschlossen.

Bereits zuvor hatten die USA dem indischen Staatskonzern ONGC eine Lizenz für Investitionen in Venezuelas Ölindustrie erteilt. Die US-Präsenz in Venezuela wurde ermöglicht, nachdem amerikanische Spezialeinheiten Präsident Nicolás Maduro im Januar 2026 entführt hatten.

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