Meloni lehnt Einladung zu Papst-Treffen in Frankreich ab
Die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni nimmt nicht an einer Veranstaltung mit Papst Leo XIV. in Frankreich teil. Auch andere europäische Spitzenpolitiker haben die Einladung des französischen Präsidenten ausgeschlagen.
Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni hat eine Einladung von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron zu einer Veranstaltung mit Papst Leo XIV. abgelehnt. Das Treffen soll am 28. September im französischen Metz stattfinden, dem Abschlusstag des apostolischen Besuchs des Papstes in Frankreich.
Macron hatte alle EU-Staats- und Regierungschefs zu dem Treffen eingeladen. Neben Meloni haben jedoch auch Bundeskanzler Friedrich Merz, der niederländische Premierminister Rob Jetten und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre Teilnahme abgesagt.
Nach Angaben des Vatikums liegt die Organisation der Veranstaltung bei der Konferenz der französischen Bischöfe und den französischen Behörden. Aus diesem Grund verfüge der Heilige Stuhl nicht über Informationen zu den Eingeladenen und Teilnehmern. Dennoch werde mit dem Erscheinen von Führungspersönlichkeiten der Europäischen Union gerechnet.
Der französische Papstbesuch markiert eine der ersten großen Auslandsreisen von Leo XIV. seit seinem Amtsantritt. Der Pontifex war im Mai 2025 als Nachfolger von Papst Franziskus gewählt worden.
In einem anderen Zusammenhang hatte der Papst zuvor anlässlich des 25. Jahrestags der Terroranschläge vom 11. September 2001 zum Friedensgebet aufgerufen.