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Stand 9. October 2026, 19:33 Uhr
International

Mexikanische Drogenkartelle rekrutieren angeblich Drohnenpiloten aus Ukraine-Krieg

US- und mexikanische Behörden warnen vor einem gefährlichen Kompetenztransfer: Kriminelle Organisationen in Mexiko sollen gezielt Kämpfer mit Erfahrung im Ukraine-Krieg anwerben, um ihre Drohnenkapazitäten auszubauen.

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Mexikanische Drogenkartelle verstärken demnach ihre Bemühungen, Personen mit Kampferfahrung aus dem Ukraine-Krieg für den Betrieb von Drohnen zu rekrutieren. Nach Angaben eines US-Beamten setzen die kriminellen Gruppen dabei auf finanzielle Anreize sowie auf Zwang. Die Kartelle sollen zudem eigene Mitglieder in die ukrainischen Streitkräfte entsenden, um dort praktische Erfahrungen im Drohnenflug zu sammeln.

Die Drogenhändler beschäftigen sich laut Berichten intensiv mit Methoden zur Umgehung von Störsendern und beschaffen sich fortschrittliche unbemannte Luftfahrzeuge, die größere Frachten und Sprengstoff transportieren können. Ein US-Beamter warnte, die Kartelle würden dadurch „deutlich besser ausgebildet und deutlich besser ausgerüstet“ sein. Die amerikanischen Behörden rechnen damit, dass die erworbenen Fähigkeiten und Taktiken aus dem Ukraine-Krieg innerhalb der kommenden Monate in Mexiko implementiert werden.

Besonders gefragt sind demnach kolumbianische Staatsangehörige, die als Söldner in der Ukraine gekämpft haben. Ein mexikanischer Beamter bestätigte, dass kolumbianische Drohnenexperten von kriminellen Organisationen nach Mexiko gebracht werden, um dort größere Gruppen einheimischer Piloten auszubilden. Kolumbianer stellen nach Schätzungen einen erheblichen Anteil der ausländischen Söldner in ukrainischen Einheiten.

Die Entwicklung könnte die Bemühungen der US-Regierung zur Eindämmung des illegalen Drogenhandels erheblich erschweren, wie aus einer internen Regierungseinschätzung hervorgeht. Das US-Außenministerium erklärte, man arbeite mit amerikanischen Strafverfolgungsbehörden sowie den ukrainischen Behörden zusammen, um das Risiko eines Kompetenztransfers vom Schlachtfeld in kriminelle Strukturen zu minimieren. Washington nutze zugleich eigene Erkenntnisse aus dem Ukraine-Krieg, um der Drohnenbedrohung durch Kartelle zu begegnen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die mexikanische Zeitung Milenio unter Berufung auf Geheimdienstkreise berichtet, dass Mitglieder des Kartells Jalisco Nueva Generación eine Ausbildung in Drohnen- und Häuserkampftaktiken in der Ukraine erhalten hätten. Die jüngsten Meldungen reihen sich in eine breitere Debatte über die globalen Destabilisierungsfolgen des Ukraine-Kriegs ein, insbesondere hinsichtlich der Verbreitung von Waffen und militärischem Fachwissen.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von RT. Ursprungsmeldung

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