Militärmaschine in der DR Kongo abgestürzt – ranghoher General tot
Bei dem Absturz einer Militärmaschine in der Demokratischen Republik Kongo sind nach lokalen Angaben rund zehn Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten befindet sich der Generalauditor der Streitkräfte.
Ein kleines Militärflugzeug vom Typ Let L-410 ist in der Provinz Kwango in der Demokratischen Republik Kongo abgestürzt. Den Angaben lokaler Behörden zufolge befanden sich mehrere Offiziere der Streitkräfte an Bord. Der Zwischenfall ereignete sich in der Nähe der Stadt Kenge.
Laut dem Vizegouverneur der Provinz Kwango kamen bei der Katastrophe etwa zehn Menschen ums Leben. Unter den Toten ist demnach der Generalleutnant Lucien-René Likulia Bakumi, der als Generalauditor der Streitkräfte der DR Kongo diente.
Die Maschine war nach Informationen aus der Region von der Stadt Kikwit in Richtung Hauptstadt Kinshasa unterwegs. In der Nähe von Kenge habe der Pilot über technische Probleme berichtet und versucht, eine Notlandung durchzuführen, heißt es in lokalen Medienberichten.
Die Demokratische Republik Kongo verfügt über eine Flotte älterer Flugzeuge, die aufgrund mangelnder Wartung und schwieriger Infrastruktur wiederholt in Zwischenfälle verwickelt waren. Die genauen Umstände des aktuellen Absturzes sind bislang unklar.