Die NASA-Raumsonde New Horizons, die zur Erforschung des Zwergplaneten Pluto unterwegs ist, hat nach einer Ruhepause von 321 Tagen ihre wissenschaftliche Arbeit wieder aufgenommen. Laut einer Veröffentlichung auf der NASA-Website wurde die Sonde wie geplant reaktiviert – gesteuert durch Befehle, die bereits im Juli 2025 an ihren Bordcomputer gesendet worden waren.
Momentan ist die Sonde rund 9,5 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt. Aufgrund dieser immensen Distanz benötigen Funksignale fast neun Stunden, um die Strecke zu überbrücken. Nun, da New Horizons den Hibernationsmodus verlassen hat, wird das Missionsteam zunächst die Systemdaten zur Sicherheit und zum allgemeinen Zustand der Sonde auswerten. Erst danach werden die wissenschaftlichen Messdaten analysiert.
In etwa drei Wochen soll das Spektrometer der Sonde damit beginnen, die Verteilung von Wasserstoffgas in den äußeren Bereichen der Heliosphäre zu untersuchen. Noch vor Jahresende plant das NASA-Team außerdem ein Software-Update für New Horizons, das künftige Wartungsarbeiten an Bord erleichtern soll.
Der Start von New Horizons erfolgte am 19. Januar 2006 an Bord einer Atlas-V-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. Bereits im Januar und Februar 2015 nahm die Sonde den Zwergplaneten Pluto und dessen größten Mond Charon ins Visier. Im August 2025 wurde sie dann in den Energiesparmodus versetzt, um die Missionsdauer zu verlängern. Doch selbst während dieser Ruhephase führte New Horizons ihre wissenschaftlichen Beobachtungen weiter.
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