NATO kündigt Anpassung der Ostflanken-Präsenz nach Drohnenangriffen an
Nach Drohnenangriffen auf Schiffe vor der bulgarischen Schwarzmeerküste will das Bündnis seine Abschreckungs- und Verteidigungsmaßnahmen überprüfen. NATO-Generalsekretär Mark Rutte vereinbarte zuvor ein Gespräch mit dem …
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat eine Anpassung der Bündnispräsenz an der Ostflanke angekündigt. Hintergrund sind jüngste Angriffe auf Schiffe in Küstennähe Bulgariens. Rutte äußerte sich in einem Beitrag auf der Plattform X.
Demnach werde die NATO weiterhin eng mit den Verbündeten in der Region zusammenarbeiten. Die Position des Bündnisses entlang der Ostflanke sei bereits verstärkt worden. Die Sicherheitslage werde weiter beobachtet, wobei Abschreckungs- und Verteidigungsmaßnahmen bei Bedarf angepasst würden.
Die Äußerung folgte auf ein Gespräch Rutes mit dem bulgarischen Ministerpräsidenten Rumen Radew. Dieser hatte zuvor erklärt, sein Land werde den russischen Botschafter ins Außenministerium einbestellen. Grund seien Drohnenangriffe auf mehrere Schiffe in der Nähe der bulgarischen Schwarzmeerküste gewesen.
Bulgarien gehört seit 2004 der NATO an und ist damit Teil der östlichen Bündnisflanke. Die jüngsten Vorfälle im Schwarzen Meer erhöhen den Druck auf das Land, seine Sicherheitskooperation mit den Verbündeten zu intensivieren.