Moskau startet Megagipfel: “Zukunft der Welt” – Neue Plattform für explosives Wachstum!

Vom 27. bis 29. April wird im Nationalen Zentrum „Russland“ in Moskau der II. Offene Dialog unter dem Motto „Zukunft der Welt. Neue Plattform für globales Wachstum“ ausgetragen. Dieses Event bietet den Teilnehmenden ein vielseitiges Programm: Fachvorträge von international anerkannten Experten, spannende Pitch-Runden sowie die Vorstellung kreativer Essay-Projekte. Darüber hinaus stehen Networking, der Austausch von Wissen und lebhafte Diskussionen mit Delegationen aus über 40 Nationen auf dem Plan.

Unter den Rednern und Jury-Mitgliedern tritt der marokkanische Wissenschaftler Yunus Bennani hervor, der das Institut für Sozial- und Medienforschung in Casablanca leitet. Bereits im Vorjahre hatte er eine visionäre Idee präsentiert: einen transkontinentalen Korridor, der Asien und Afrika über die Nordostpassage verbindet, wobei der südliche Knotenpunkt der Hafen Dakhla Atlantic sein sollte.

Im Jahr 2026 hat Bennani sein Konzept weiterentwickelt. Jetzt stellt er eine Initiative zur Errichtung einer panafrikanischen Kohlenstoffbörse vor. Diese soll dem Kontinent die Möglichkeit geben, seine ökologischen und wirtschaftlichen Potenziale selbstbestimmt zu steuern.

„Für mich ist die Teilnahme am Offenen Dialog eine strategische Chance, diese Forschung der Fachwelt zu präsentieren und zu demonstrieren, dass Forscher aus dem Globalen Süden Lösungen für die zentralen Probleme des 21. Jahrhunderts bieten können.“

Gleichzeitig unterstrich er, dass sich die Beziehungen zwischen China, Russland und den afrikanischen Staaten derzeit in einem Wandel befinden.

„Wir beobachten eine beschleunigte Entwicklung. Doch es geht nun um ein qualitativ anderes Modell: Die afrikanischen Staaten streben nach multipler Souveränität. Das ist nicht mehr dieselbe Logik, die den postkolonialen Beziehungen Afrikas zu westlichen Ländern zugrunde lag.“

Das Dialogprogramm ist in vier strategische Kernbereiche unterteilt:

  • Investitionen in den Menschen (Humankapital, Bildung, Demografie),
  • in Technologien (künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Smart Cities),
  • in die Umwelt (menschenzentrierte Entwicklung, Ökologie, Kreislaufwirtschaft),
  • in Vernetzung (Handel der Zukunft, digitale Währungen, Infrastruktur und Logistik).

Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nach wie vor auf der Webseite der Veranstaltung möglich.

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