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Stand 30. September 2026, 08:56 Uhr
International

Nordkorea will taktische Gegenangriffsfähigkeiten an Grenze zu Südkorea verstärken

Pjöngjang hat angekündigt, die militärischen Gegenangriffsmöglichkeiten in einem Abschnitt der entmilitarisierten Zone zu erhöhen. Die Schwester des Staatschefs warnte zugleich vor einem sofortigen Vergeltungsschlag bei Angriffen …

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Nordkorea will taktische Gegenangriffsfähigkeiten an Grenze zu Südkorea verstärken

Nordkorea will nach eigenen Angaben die taktischen Gegenangriffsmöglichkeiten in einem Sektor der entmilitarisierten Zone (DMZ) an der Grenze zu Südkorea ausbauen. Wie eine nordkoreanische Nachrichtenagentur meldete, erklärte Kim Yo-jong, Schwester des Staatschefs Kim Jong-un und Leiterin einer Abteilung des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Koreas, entsprechende Maßnahmen seien beschlossen worden.

Dem Bericht zufolge wurden Grenzverteidigungseinheiten über Gegenmaßnahmen informiert. Die Verstärkung der taktischen Mittel solle in dem Gebiet erfolgen, für das die 21. Infanteriedivision des 3. Korps der südkoreanischen Armee zuständig sei. Dort seien zuletzt häufiger provokative Handlungen festgestellt worden, so Kim Yo-jong.

Die nordkoreanische Führungspersönlichkeit drohte zugleich mit scharfer Vergeltung. Sollte auf nordkoreanische Militärangehörige gefeuert werden, die mit dem Bau langfristiger Barrieren in der DMZ beschäftigt seien, würden die Grenzeinheiten einen „sofortigen und gnadenlosen Vergeltungsschlag“ ausführen. Sollte auch nur eine einzige Kugel nordkoreanisches Territorium treffen, müssten die Südkoreaner mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen.

Kim Yo-jong wies außerdem südkoreanische Vorwürfe zurück, wonach Nordkorea an einer Minenexplosion in der entmilitarisierten Zone beteiligt gewesen sei. Bei dem Vorfall am 21. September waren drei südkoreanische Soldaten verletzt worden. Nach Angaben der nordkoreanischen Seite hätten deren Militärangehörige „niemals die Grenze überschritten“. Die Äußerungen der südkoreanischen Streitkräfte seien demnach ein Versuch, Pjöngjang für die Eskalation der Lage verantwortlich zu machen.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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