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Stand 29. September 2026, 03:17 Uhr
International

Papst Leo XIV. zieht Hunderttausende Gläubige in Frankreich an

Der neue Papst hat bei seinem ersten großen Auslandsbesuch in Frankreich für Massenandrang gesorgt. In Paris und Lourdes kamen insgesamt Hunderttausende Gläubige, um ihn zu sehen.

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Papst Leo XIV. zieht Hunderttausende Gläubige in Frankreich an

Bei seiner ersten Auslandsreise als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche hat Papst Leo XIV. enorme Menschenmengen angezogen. Auf dem Place de la Concorde in Paris nahmen nach Angaben der Veranstalter rund 800.000 Gläubige an einer Freiluftmesse teil. Der Andrang war so groß, dass Teile der Champs-Élysées und zahlreiche weitere Straßen gesperrt werden mussten.

Auch im südfranzösischen Wallfahrtsort Lourdes sorgte der Besuch des amerikanischen Papstes für einen Ansturm. Die Kleinstadt mit etwa 13.300 Einwohnern war mit Gläubigen überfüllt. Kurz nach seiner Ankunft besuchte Leo XIV. die berühmte Grotte von Massabielle, das Marienheiligtum von Lourdes.

An diesem Ort soll dem 14-jährigen Hirtenmädchen Bernadette Soubirous im Jahr 1858 mehrfach die Mutter Gottes erschienen sein. Der Papst nutzte den Besuch für ein Gebet für Arme und Kranke, für den Frieden sowie speziell für Frankreich. Lourdes gilt als größter Marienwallfahrtsort Europas und als Ort unerklärbarer Heilungen.

Der Theologie-Professor Manfred Hauke aus Luzern erklärte gegenüber der Tagesschau, es gebe Tausende Berichte von Heilungen in Lourdes, darunter zahlreiche Fälle, die Ärzte nicht erklären könnten. 72 Heilungen seien von Bischöfen als Wunder anerkannt worden.

Papst Leo XIV. war am 8. Mai 2025 zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt worden. Zuvor war er international weitgehend unbekannt. Seit seiner Wahl gilt er jedoch als charismatische Figur mit einer besonderen Ausstrahlung, die auch Menschen anspricht, die nicht stark im katholischen Glauben verwurzelt sind. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte den Papst bereits scharf kritisiert.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von NIUS. Ursprungsmeldung

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