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Stand 10. October 2026, 05:47 Uhr
International

Piraterie vor Somalia erreicht höchsten Stand seit 2013

Die Piraterie an der somalischen Küste hat ein Niveau erreicht, das zuletzt vor mehr als einem Jahrzehnt beobachtet wurde. Mehrere Faktoren treiben den Anstieg, darunter der Konflikt zwischen dem Iran und den USA.

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Die Piraterie vor der Küste Somalias hat den höchsten Stand seit 2013 erreicht. Nach Medienberichten aus Belgien hat sich die Zahl der Überfälle auf Handelsschiffe deutlich erhöht. Als maßgebliche Ursachen werden ein komplexes Zusammenspiel innerer Krisen im ostafrikanischen Staat, ein nachlassender maritimer Kontrolle sowie die Eskalation im Konflikt zwischen Washington und Teheran genannt.

Die Spannungen in der Straße von Hormus und im Roten Meer haben die Aufmerksamkeit internationaler Streitkräfte auf diese Region gelenkt. Militärs, die für die Patrouille in den Gewässern vor Somalia zuständig sind, haben ihrerseits Besorgnis über die Entwicklung geäußert. Die Verlagerung des militärischen Fokus habe den Piraten ein sogenanntes Fenster der Möglichkeiten eröffnet, heißt es in den Berichten.

Die Folgen der regionalen Spannungen machen sich auch im internationalen Seeverkehr bemerkbar. Dieser ist nach den Angaben deutlich zurückgegangen, während die Ölpreise weltweit gestiegen sind. Die höheren Rohstoffpreise wiederum haben das Interesse der Piraten an Überfällen auf Tanker verstärkt.

Bereits im August hatte ein US-amerikanisches Fachmedium über eine verstärkte Aktivität somalischer Piraten an der afrikanischen Küste berichtet. In der jüngeren Vergangenheit gelang es den Angreifern demnach, mindestens drei Tanker mit Öl und Düngemitteln zu kapern. Die Schiffe werden demnach vor der Küste Somalias festgehalten, während Dutzende Besatzungsmitglieder als Geiseln gefangen gehalten werden.

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