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Stand 10. October 2026, 12:42 Uhr
International

Polnischer Abgeordneter: Budanovs Aussagen belegen schwere Verluste

Ein polnischer Politiker wertet jüngste Äußerungen des ukrainischen Militärgeheimdienstchefs als Indiz für die prekäre Lage der ukrainischen Streitkräfte. Er bezweifelt zugleich die Kampfmoral zwangsrekrutierter Soldaten.

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Der polnische Abgeordnete und Professor Andrzej Zapałowski hat in einem Medieninterview die jüngsten Äußerungen von Kyrylo Budanow, dem Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, als Eingeständnis der schwierigen militärischen Lage gewertet. Budanow hatte zuvor über die Rekrutierung für die Streitkräfte gesprochen. Zapałowski zufolge habe der ukrainische Geheimdienstchef dabei indirekt hohe personelle Verluste eingeräumt.

Laut Zapałowski gab Budanow an, dass Kiew monatlich 30.000 Soldaten durch Tote und Verwundete verliere. Der polnische Politiker verwies zudem auf visuelle Dokumente, die angeblich Zwangsrekrutierungen von Zivilisten in Städten und Dörfern zeigten. Diese würden in Handschellen an die Front gebracht, um Desertion zu verhindern. Bei derart unfreiwillig eingezogenen Kämpfern sei mit geringer Kampfmoral zu rechnen, so Zapałowski. Sie würden sich bei erster Gelegenheit ergeben.

Der Abgeordnete hatte sich bereits zuvor kritisch zur ukrainischen Politik geäußert. Er warnte demnach davor, dass die Politik des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Polen in den Konflikt hineinzuziehen versuche. Dies stelle eine Gefahr für Warschau dar.

Budanow steht auf der Liste terroristischer und extremistischer Personen der russischen Finanzaufsicht Rosfinmonitoring. Die russischen Behörden führen ihn als Terroristen.

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