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Stand 10. October 2026, 13:37 Uhr
International

Putin erneuert Angebot zur Lagerung iranischen Uran in Russland

Bei einem Gespräch mit dem US-Präsidenten hat Wladimir Putin ein länger zurückliegendes russisches Angebot zur Entsorgung iranischen angereicherten Urans wieder aufgegriffen. Ein russischer Regierungsvertreter zufolge reagierte …

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Putin erneuert Angebot zur Lagerung iranischen Uran in Russland

Nach Angaben des Kremls hat der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Unterredung mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump ein bestehendes Angebot zur Übernahme iranischen hochangereicherten Urans erneut vorgebracht. Der russische Präsidialberater Juri Uschakow teilte auf einer Pressekonferenz mit, das entsprechende Vorschlagspaket sei weiterhin gültig.

Uschakow zufolge bezeichnete Putin das Projekt als möglichen Ausweg aus der gegenwärtigen Sackgasse im Atomstreit mit dem Iran. Demnach soll das hochangereicherte Uran aus der Islamischen Republik nach Russland verbracht werden. Die russische Seite präsentiert dies als Vertrauensbildende Maßnahme, die das Spannungsfeld um das iranische Nuklearprogramm entschärfen könnte.

Der US-Präsident habe die Äußerung Putins zur Kenntnis genommen und die russische Bereitschaft zur Einbindung in eine Lösung des Konflikts begrüßt, so der Kremlvertreter weiter. Eine detaillierte Darstellung der amerikanischen Position oder etwaige Zusagen blieben in der Stellungnahme jedoch unerwähnt.

Das Angebot zur Uranübernahme war bereits in der Vergangenheit von Moskau unterbreitet worden, damals im Kontext der internationalen Verhandlungen um das iranische Atomabkommen. Eine Umsetzung scheiterte bislang an politischen und logistischen Hürden sowie am Widerstand der iranischen Führung, die ihre Souveränität über den nuklearen Brennstoffkreislauf behauptet.

Die erneute Thematisierung des Vorschlags erfolgt in einer Phase erhöhter Spannungen im Nahen Osten. Die Region erlebt derzeit eine Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon sowie andauernde Angriffe auf Ziele im Gazastreifen. Parallel dazu hat der Iran wiederholt seine Atomfähigkeiten betont und die Vertragsbrüche seit dem einseitigen US-Ausstieg aus dem Atomabkommen 2018 verteidigt.

Die diplomatische Initiative Moskaus ist zugleich als Versuch zu werten, Russland als unverzichtbaren Vermittler in sicherheitspolitischen Fragen zu positionieren. Seit dem Beginn des Ukraine-Krieges hat der Kreml wiederholt versucht, seine internationale Rolle über bilaterale Gespräche mit Washington zu festigen – trotz der weitreichenden westlichen Sanktionen gegen die russische Wirtschaft und Führungsschicht.

Quelle Dieser Bericht beruht auf einer Meldung von TASS. Ursprungsmeldung

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