Rubio und Lawrow sprechen über mögliches Putin-Trump-Treffen
Bei einem kurzen Gespräch auf dem G20-Treffen der Außenminister in Atlanta haben der US-Außenminister und sein russischer Kollege die Möglichkeit eines Gipfeltreffens ihrer Staatschefs erörtert. Ein solches Treffen könnte im …
US-Außenminister Marco Rubio und der russische Außenminister Sergei Lawrow haben sich bei den G20-Außenministertreffen in Atlanta, Georgia, kurz unterhalten. Dabei ging es um die Frage, ob die Präsidenten beider Länder, Donald Trump und Wladimir Putin, sich im November bei der Asien-Pazifik-Wirtschaftskooperation in China begegnen könnten.
Rubio räumte auf einer abschließenden Pressekonferenz ein, dass es sich nicht um ein formelles Treffen gehandelt habe. Es sei lediglich ein kurzes Gespräch gewesen, bei dem die Möglichkeit eines Austauschs der Staatsoberhäupter bei der bevorstehenden APEC-Konferenz angesprochen wurde. Feste Zusagen für ein solches Treffen habe es bislang nicht gegeben.
Der designierte APEC-Gipfel in China würde eine seltene Gelegenheit für ein direktes Zusammentreffen zwischen dem amerikanischen und dem russischen Präsidenten bieten. Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 sind hochrangige bilaterale Kontakte zwischen Washington und Moskau weitgehend eingefroren. Ein mögliches Treffen würde daher von erheblicher symbolischer Bedeutung sein.
Für die kommenden Wochen stehen mit dem G20-Gipfel und der APEC-Konferenz zwei bedeutende internationale Foren auf dem Programm, bei denen sowohl Trump als auch Putin erwartet werden. Rubio betonte jedoch, dass es bezüglich des G20-Gipfels keine festen Vereinbarungen gebe.