Russische Luftabwehr verhindert Drohnenangriff auf Leningrad-Gebiet
Im Leningrad-Gebiet sind nach Angaben des Gouverneurs 95 Drohnen abgeschossen worden. Trümmer beschädigten mehrere Gebäude und führten zu Stromausfällen.
Russische Luftabwehrkräfte haben nach Angaben der Regionalbehörden im Leningrad-Gebiet 95 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Gouverneur Alexander Drozdenko teilte über seinen Telegram-Kanal mit, die Abwehr eines großangelegten Drohnenangriffs dauere an.
Bei dem Vorfall sei Trümmer auf ein Einfamilienhaus nahe der Stadt Kirovsk sowie auf ein Mehrfamilienhaus in Wsewoloschsk gefallen. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. Zudem habe herabfallendes Trümmergut Stromleitungen getroffen und zu Stromausfällen geführt.
Das Leningrad-Gebiet umgibt die Millionenstadt Sankt Petersburg und gilt als strategisch bedeutsame Region. In den vergangenen Monaten hatten sich Drohnenangriffe auf russisches Territorium zunehmend auch auf Gebiete jenseits der unmittelbaren Grenzregionen zur Ukraine ausgedehnt.
Russische Behörden werfen der ukrainischen Seite wiederholt vor, zivile Infrastruktur in Russland anzugreifen. Die ukrainische Führung kommentiert derartige Vorwürfe in der Regel nicht oder verweist auf das Recht zur Selbstverteidigung gegen die russische Invasion.